Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Werke, die einen zweiten Blick fordern

27.09.17

Literaturgruppe aus St. Pius mit Autor Kurt Mitterndorfer

„Nomen est omen“ war bei der Eröffnung der Ausstellung „Wir feiern“ deutlich zu spüren. Die KünstlerInnen mit Beeinträchtigung aus der Caritas-Einrichtung St. Pius in Steegen/Peuerbach feierten mit den Gästen – und ließen sich feiern, unter anderem von Kunstexperten Dr. Peter Assmann. Der Direktor des Palazzo Ducale in Mantua hielt die Laudatio bei der Vernissage. Die Werke sind noch bis 2. Oktober in der ARS Galerie der Sparkasse Peuerbach und bis 3. Dezember in St. Pius zu sehen.

Rund 70 Gäste ließen sich den „ersten Blick“ auf die Bilder, Texte und Skulpturen der KünstlerInnen aus St. Pius nicht entgehen. Zwölf BewohnerInnen der Caritas-Einrichtungen hatten ihren Gedanken und Gefühlen zum Thema „Wir feiern“ künstlerischen Ausdruck verliehen. „Viele Werke überraschen und fordern einen zweiten Blick. Das grundlegende Material ist diesmal Papier. Es kommt in den unterschiedlichsten Formen vor und zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung“, sagt Theresia Klaffenböck, Leiterin der Kunstgruppe in der Caritas-Einrichtung St. Pius. Sie organisierte auch den der Ausstellung vorangegangen Workshop mit den KünstlerInnen Marion Kilianowitsch, Walter Kainz, Kurt Mitterndorfer und Andrea Hinterberger. Bei der Vernissage las die Literaturgruppe aus St. Pius auch Auszüge aus ihren Texten zum Thema „Wir feiern“.

Öffnungszeiten der Ausstellung
Montag bis Donnerstag, 8 bis 16 Uhr
Caritas-Einrichtung St. Pius
St. Pius 1, 4722 Steegen/Peuerbach