Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Boys‘ Day macht Mut – Harald hat ihn bereits

31.10.17

Am 9. November findet österreichweit der Boys‘ Day statt, der Burschen Mut machen soll, in weiblich besetzten Berufen Fuß zu fassen. Zu diesen Mutigen zählt Harald Seitz (22) aus Koglerau (Bezirk Urfahr-Umgebung): Er absolviert derzeit an der Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe in Linz die Ausbildung zum Fach-Sozialbetreuer Altenarbeit. Die Caritas bietet am Boys Day - und auch an allen anderen Tagen - gerne einen Einblick in verschiedene Sozialbetreuungsberufe wie Alten-, Familien- oder Behindertenarbeit.
Interessierte können sich gerne jederzeit in den Caritas-Schulen oder in den Caritas-Einrichtungen melden. Einen Infoabend in der Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe am Schiefersederweg in Linz gibt es schon am Dienstag, 7. November, 17 Uhr. 

Während seines Zivildiensts hat Harald Seitz entdeckt, dass er gerne mit Menschen arbeitet: „Es gibt einem das Gefühl etwas Sinnvolles zu machen. Ich habe Elektroenergietechniker gelernt, aber die Arbeit mit Menschen ist viel lebendiger, das macht Spaß.“ Also beschloss der Koglerauer seinen gelernten Beruf an den Nagel zu hängen. Bei einem Infotag in der Caritas-Schule am Schiefersederweg in Linz informierte er sich vor einem Jahr über die verschiedenen Ausbildungswege. Im Februar diesen Jahres startete er mit der Ausbildung. „Zur Zeit habe ich zwei Tage Schule und zwei Tage Praktikum. Da bin ich im Moment in der Elisabeth Stub’n, der Caritas-Tagesbetreuung für Menschen mit Demenz in Linz“, erzählt Harald Seitz. Ihm gefällt es in der kleinen Gruppe in der Elisabeth Stub‘n. Der abwechslungsreiche Tagesablauf, Spiele und Ausflüge sorgen dafür, dass die Arbeitszeit wie ihm Flug vergeht. Nach dem Praktikum in der Tagesbetreuung wird er auch noch Berufserfahrungen in der Mobilen Pflege, in einem Seniorenwohnhaus und in einem Krankenhaus sammeln. Sein Wahl-Praktikum möchte er gerne in einer Wohngruppe für psychisch beeinträchtigte Menschen machen. „Während meiner Schulzeit lerne ich nicht nur theoretisch alles für den Beruf, sondern auch praktisch. Das hat den Vorteil, dass ich die verschiedensten Arbeitsbereiche kennen lerne, in denen ich nach meiner Ausbildung tätig sein kann“, sagt Harald Seitz.

 

Information:

Caritas-Schulen für Sozialbetreuungsberufe: www.ausbildungszentrum-linz.at und www.ausbildung-sozialberufe.at