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Klima fair bessern - 23.03.2009

Unterschriften für ein besseres Klima: Heribert Ableidinger-Schachinger (Welthaus Linz), Umweltsprecher Univ. Prof. Dr. Michael Rosenberger, Generalvikar DDr. Severin Lederhilger, P. Albert Oppitz CMM, Caritasdirektor Mathias Mühlberger.Foto: Diözese Linz; Foto: v.l: Heribert Ableidinger-Schachinger (Welthaus Linz), Umweltsprecher Univ. Prof. Dr. Michael Rosenberger, Generalvikar DDr. Severin Lederhilger, P. Albert Oppitz CMM, Caritasdirektor Mathias Mühlberger.

Die internationalen katholischen Hilfswerke starteten in ganz Österreich die Kampagne: "Klima fair bessern". Sie fordert Maßnahmen auf politischer Ebene, aber auch das Umdenken und Bewusstwerden bei den Kirchenmitgliedern.

Der Klimawandel ist nicht nur ein Umweltproblem, sondern vor allem auch eines der globalen Gerechtigkeit. Drei Jahre lang wird in Europa und auch in Kanada und in weiteren außereuropäischen Ländern auf diesen Zusammenhang und auf ein Umdenken aufmerksam gemacht.
Die ersten Unterschriften zur Aktion wurden am 23. März 2009 in Linz von Generalvikar DDr. Severin Lederhilger, Caritasdirektor Mathias Mühlberger, Umweltsprecher Univ. Prof. Dr. Michael Rosenberger und  P. Albert Oppitz CMM (Vertreter der missionierenden Orden und Welthaus Linz-Vorsitzender) geleistet. In den Unterschriftskarten sind Forderungen an die Politik, aber auch eine Selbstverpflichtung enthalten.

In der Unterschriftenaktion werden folgende Forderungen an die Politik erhoben:
Schaffen Sie ein Klima der Verbindlichkeit!
Minus 40 % bei Emissionen durch Industrienationen bis 2020
Schaffen Sie ein Klima der Unterstützung! Finanzielle und technologische Unterstützung der Industrieländer für Anpassungsmaßnahmen in den Entwicklungsländern.
Schaffen Sie ein Klima der Gerechtigkeit! Anerkennung und Schutz des Rechts auf nachhaltige Entwicklung für Menschen in Entwicklungsländern.

Am Sonntag, 29. März 2009 werden um 5 Minuten vor 12.00 Uhr in den Pfarren die Glocken geläutet.

Bischof Ludwig Schwarz: "Menschen in Entwicklungsländern leiden schon jetzt unter den Auswirkungen des Klimawandels. Gerade die Ärmsten dieser Welt können sich kaum mehr an die veränderten ökologischen Bedingungen anpassen. Darum ist es höchste Zeit jetzt zu Handeln. Gemeinsam müssen wir für ein faires Klimaabkommen einstehen und die Verantwortung für Gottes Schöpfung übernehmen. Wir läuten Sturm für ein Klimaschutzabkommen, das die Bedürfnisse aller Menschen berücksichtigt."

Caritasdirektor Mathias Mühlberger: "Die Caritas Internationalis und auch die Caritas der Diözese Linz unterstützen diese Kampagne. In Oberösterreich engagieren wir uns verstärkt im Sinne des Global Marshall Planes. Die globalen Phänomene der Armut und die Umweltentwicklung sind nicht voneinander zu trennen. Wenn wir 40 Jahre nach vorne schauen, werden laut Umweltstudien ganze Länder unter Wasser sein."

Infomaterial, Unterschriftenlisten etc. finden Sie zum Download auf der Kampagnenhomepage: http://www.klimafairbessern.koo.at 
Diese internationale Kampagne der CIDSE (internationaler Dachverband der katholischen Hilfswerke) und Caritas International wird in Österreich von der KOO (Koordinierungsstelle der österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission) durchgeführt und von allen kirchlichen Hilfswerken mitgetragen. Das Welthaus Linz organisiert die Kampagne in Oberösterreich.

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