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Vor allem Familien stark von Armut betroffen - 10.03.10

dm-Gebietsmanagerin Manuela Holzbauer überreichte Caritasdirektor Mathias Mühlberger die Windelpakte im Caritas Lager in Linz-Froschberg. "Ziel der Initiative ist es, mehr Bewusstsein für das Thema Familienarmut zu schaffen und Familien in Not zu unterstützen", erklärt Manuela Holzbauer. Foto:dm/apa ots Gregor Hartl
Oberösterreich ist reich. Aber nicht alle Menschen haben am Wohlstand teil. Vor allem Familien sind gefährdet in Armut abzugleiten. dm drogerie markt möchte mit der Initiative "dm babybeihilfe" auf Familienarmut aufmerksam machen und betroffene Familien mit Windelpakte unterstützen.
Caritas Oberösterreich hilft in Not geratenen Familien
Die tägliche Caritas-Arbeit in den 12 regionalen Beratungsstellen zeigt immer wieder, wie schnell auch in Oberösterreich Familien in Not geraten können und nicht mehr weiter wissen. Die Caritas hilft Familien in existenziellen Notlagen mit Lebensmittelgutscheinen, aber auch mit einer finanzielle Überbrückung, damit die Heizung repariert oder eine Stromrechnung bezahlt werden kann. Die Caritas hilft auch Müttern und ihren Kindern, die sich in schwierigen familiären Verhältnissen befinden und Unterstützung für einen Neustart in ein selbständiges Leben benötigen. Besonders Familien mit Kinder sind von Armut bedroht: 53 Prozent der Klienten, die in den Caritas-Beratungsstellen Rat und Hilfe in Notlagen suchen, haben mindestens ein Kind, rund 23 Prozent sind Alleinerziehende.
Frau B. ist Alleinerzieherin, hat einen achtjährigen Sohn und ist wieder schwanger. Vor einem Monat hat sie der Kindesvater verlassen und ist aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Aufgrund der komplizierten Schwangerschaft musste sie in frühzeitigen Mutterschutz gehen. Die Alimente sind noch nicht geregelt und so muss Frau B. auch noch die gesamten Kosten der Wohnung alleine tragen, der Schulanfang belastet das Familienkonto zusätzlich. Momentan bleiben ihr weniger als 8 Euro pro Tag und Person zum Leben. Verzweifelt kommt sie in die Beratungsstelle, weil das Geld nicht mehr reicht. Gemeinsam wird Wohnbeihilfe beantragt und versucht, die Alimente mit Hilfe der Jugendwohlfahrt zu regeln. Zusätzlich kann ihr ein Zuschuss zu Miete und Lebensmittel als Überbrückung gegeben werden.
dm drogerie markt unterstützt in Not geratene Familien mit Windeln
Mit dem Ziel, das Bewusstsein für das Thema Familienarmut in der Öffentlichkeit zu stärken, startete dm unter dem Dach "miteinander - füreinander" gemeinsam mit Pampers, Caritas und aktion leben die Initiative "dm babybeihilfe": In den dm Filialen, in Kundenbriefen und über die dm Werbemittel werden Millionen von Menschen auf die Problematik aufmerksam gemacht. Darüber hinaus stellen dm drogerie markt und Pampers im Jahr 2010 gemeinsam eine Million Babywindeln für Familien in sozial schwierigen Situationen zur Verfügung.
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