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Pakistan: Wettlauf gegen Dauerregen - 17.08.10

Caritas-Mitarbeiterin Monika Kalcsics

Die Hilfe in Pakistan wird immer mehr zu einem Wettlauf gegen den Dauerregen: "Noch ist ein Ende der Überschwemmungen nicht absehbar. Während es im Norden weiterregnet, dehnt sich das Katastrophengebiet nun auch in die landwirtschaftlich bedeutenden südwestlichen Provinzen Belutschistan und Sindh aus", sagt Caritas-Mitarbeiterin Monika Kalcsics.

Die gebürtige Grazerin bricht am Mittwoch ins pakistanische Katastrophengebiet auf und wird dort, ebenso wie der bereits vor Ort befindliche  Österreicher Thomas Preindl,  das internationale Caritas-Team bei den Hilfsmaßnahmen unterstützen. Monika Kalcsics ist seit 2003 für das Caritas-Hilfsnetzwerk  in internationalen Krisengebieten auf Einsatz.

Vor allem im Norden des Landes sind Caritas-MitarbeiterInnen teilweise in Tagesmärschen  in entlegene Dörfer vorgedrungen, um den Hilfsbedarf zu eruieren und Verteilungsorte  (etwa in Pfarren) festzulegen. In einem zweiten Schritt werden die Betroffenen dann informiert, wann und wo die Verteilung stattfindet. "Dort, wo man mit dem Lastwagen oder Pickup nicht mehr weiterkommt, werden die Hilfspakete zu Fuß oder per Esel weitertransportiert."

Derzeit versorgt das internationale Caritas-Netzwerk bereits tausende Familien mit Hilfspaketen. Kalcsics: "Das Ende der Katastrophe ist noch gar nicht absehbar. Die Menschen werden noch lange unsere Unterstützung brauchen."

 

Rückfragehinweis und Interviewanfragen:
Silke Ruprechtsberger, Caritas Österreich- Kommunikation
Tel: 01/488 31 - 417 bzw. 0664/ 82 66 909

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