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Neu gebautes "Haus für Mutter und Kind" feierlich eröffnet - 10.09.2010

Von links: LH-Stv. Josef Ackerl, Mag.a Alexandra Riegler-Klinger, Geschäftsführerin Caritas für Menschen in Not und Mag.a Doris Geissler, Leiterin vom "Haus für Mutter und Kind" mit Kindern bei der Eröffnung. Von links: Mag. Reinhold Prinz, Diözesanfinanzkammer, Mag.a Alexandra Riegler-Klinger, Geschäftsführerin Caritas für Menschen in Not, Mag. Gerhard Reischl, Stellvertretender Direktor der Caritas in OÖ, LH-Stv. Josef Ackerl, Bewohnerin Benvinda Fortes, Mag.a Doris Geissler, Leiterin vom "Haus für Mutter und Kind" und der Linzer Vizebürgermeister Klaus Luger.

Eine große Schar von Gästen gratulierte dem "Haus für Mutter und Kind", seinen BewohnerInnen und MitarbeiterInnen zur Eröffnung. Die Freude an diesem Tag war groß, denn die Baugeschichte war nicht einfach: 2008/2009 sollte das "Haus für Mutter und Kind" in der Rudolphstraße umgebaut werden. Die Bewohnerinnen und Betreuerinnen zogen Anfang März 2008 für die Dauer der Renovierungsarbeiten in ein Ausweichquartier in die Linzer Schillerstraße. Dann kam alles anders: Bei Beginn der Renovierungsarbeiten Ende Mai 2008 stürzte unvorhersehbar ein Teil des Hauses in der Rudolphstraße ein. Der geplante kostengünstigere Umbau war so nicht mehr möglich und die geplante Bauzeit verlängerte sich um mehr als ein Jahr. Da ein Teil der Kosten durch Spenden aufgebracht werden musste, brauchte das "Haus für Mutter und Kind" dringend viele Retter.

Mag.a Alexandra Riegler-Klinger, Geschäftsführerin Caritas für Menschen in Not, dankte nun bei der Feier allen UnterstützerInnen für ihre tatkräftige Mithilfe: den Subventionsgebern Land Oberösterreich, dem Bund sowie dem Magistrat Linz, der Diözesanfinanzkammer und vielen privaten SpenderInnen. Ein besonderer Dank gilt auch dem Linzer Rotary Club und der Raiffeisenlandesbank OÖ., die beide mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro das "Haus für Mutter und Kind" unterstützen.

LH-Stv. Josef Ackerl und Vizebürgermeister Klaus Luger meinten bei der Feier unisono, dass es eigentlich ein "Segen" gewesen sei, dass man das Haus neu bauen musste und nun für die Mütter und Kinder größere und hellere Räumlichkeiten geschaffen werden konnten, die auch eine neue Betreuungsqualität ermöglichten. Ackerl sprach den MitarbeiterInnen der Caritas ein großes Lob aus, er sei überzeugt, dass dieses Haus mit dem "Geist der Fachlichkeit" und dem "Geist der Menschlichkeit" geführt würde.  

Außerdem als Ehrengäste mit dabei u.a.: Landtagsabgeordnete Mag.a Doris Schulz, die Grußworte von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überbrachte, vom Magistrat Linz Mag.a Brigitta Schmidsberger, Leitung Amt für Soziales, Jugend und Familie; von der Abteilung Jugendwohlfahrt des Landes Mag.a Helga Hirtl, Direktion Soziales und Gesundheit; Bischofsvikar Mag. Maximilian Mittendorfer, Prälat Josef Mayr, Mitbegründer des Hauses, Mag. Reinhold Prinz von der Diözesanfinanzkammer, Mag. Klaus Schmied und Mag. Heimo Siegel vom Rotary Club Linz, Mag. Andreas Riedler und Karl Gartner vom Lions Club und viele Kooperationspartner des Hauses und der Caritas.  


Das ist das Haus für Mutter und Kind
Das "Haus für Mutter und Kind" der Caritas für Menschen in Not in Linz bietet Schwangeren und Müttern mit ihren Kindern in Krisensituationen eine zeitlich begrenzte Wohnmöglichkeit und gezielte Begleitung durch SozialarbeiterInnen.
Die Situation von Müttern mit Kindern und schwangeren Frauen, die eine Aufnahme und Unterstützung im Haus für Mutter und Kind suchen, ist durch vielfältige psychosoziale Probleme gekennzeichnet.
Viele der Frauen wuchsen unter ungünstigen Sozialisationsbedingungen auf, oft wurde die Schul- oder Berufsausbildung unterbrochen. Dazu kommen eine ungesicherte Existenz, schwierige Partnerschaften, soziale Isolation, Schulden, ein eingeschränkter Gesundheitszustand, Gewalterfahrungen und vieles mehr.
Durch die Häufung von sozialen, persönlichen und materiellen Problemen ist auch die Versorgung der Kinder und Jugendlichen gefährdet. Gründe für die Anfragen um Aufnahme im Haus für Mutter und Kind sind u. a. bevorstehende Delogierung, Trennung vom Lebenspartner bzw. problematische Beziehung, Wohnungslosigkeit, existenzielle Notlagen, Überforderung bei Pflege und Erziehung von Babys oder Kinder, Schwangerschaft.



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