Wunder geschehen
Gemeinsam haben wir viel bewegt
Es gibt sie - die größeren und kleineren Wunder des Alltags. In unserer Arbeit als Caritas dürfen wir immer wieder erleben, wie sich im Leben von Menschen etwas zum Positiven verändert. Meistens sind das nur ganz kleine Dinge - ein kleines Lächeln, wenn jemand wieder Mut fasst, der schon aufgegeben hatte, wenn ein Kind mit Beeinträchtigungen ein neues Wort aussprechen kann, und vieles mehr.
Das sind die wahren Erfolge der Caritasarbeit - jeder einzelne Mensch, dem ein Stück weitergeholfen werden kann, jede einzelne kleine Veränderung, die geschieht.
Mehr "Erfolgsgeschichten" finden Sie in der aktuellen "nah dran"
Vom Luxus, selbständig zu atmen
Maria Hartl verbrachte Monate am Beatmungsgerät. In dieser Zeit konnte sie nicht von selbst atmen, schlucken oder sprechen. All das musste neu erlernt und trainiert werden. Heute lebt sie wieder zuhause bei ihrem Mann, wo sie ambulant betreut wird. Aber sie besucht immer wieder ihr früheres Betreuungsteam - und bringt zum Dank Geschenke mit. Für sie selbst ist das schönste Geschenk, dass sie wieder selbständig atmen kann.
Kinder erwerben spielerisch den Schlüssel zur Bildung
Als David und seine Schwester Sarah im Kindergarten bei den regulären logopädischen Untersuchungen Sprachauffälligkeiten zeigten, wusste ihre Mutter: Sie würde alles tun, um ihren Kindern zu helfen. Heute sind David und Sarah der Logopädie schon "entwachsen". Sie haben keine sprachlichen Defizite mehr. Worüber sich Mama Mayrhofer sehr freut, Sarah und David aber weniger: Sie sind traurig, dass sie nun nicht mehr zum Spielen zur Logopädin Barbara Kraxberger kommen dürfen.
Ein tierischer Freund als Therapeut
"Ja, eine Mutprobe ist das schon", schnauft Eva. Gerade hat sie auf ihrem Therapiepferd eine Reihe von Übungen bewältigt: Stehen - Knien - Prinzensitz. Und das alles knapp hintereinander. Einen Monat hat sie dafür geübt, erzählt die Achtjährige stolz. Für Rolanda Fassl, die Leiterin des Integrativen Reitzentrum sind solche Moment immer wieder berührend - wenn Kinder mit Hilfe der Pferde Leistungen vollbringen, die vorher nicht möglich waren und dadurch gestärkt werden.
Ein Laufwunder
Eine Charity-Aktion, die eine ganze Schule vereint: "Alle beteiligen sich nach eigenen Kräften", erklärt Schuldirektorin Ulrike Lischka. "Wer nicht mitlaufen will, betreut stattdessen die Labestationen. Andere stecken den Lauf ab. So trägt jede und jeder einen Teil dazu bei, ein Gemeinschaftserlebnis, ein Fitnesstraining und einen Beitrag zum sozialen Engagement in einer Stunde zu vereinen." Deshalb ist das "Laufwunder" für die Adalbert Stifter Praxishauptschule der PH Linz Tradition geworden.
Seit 2009 gibt es im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus eine Station für Langzeitbeatmung. Seither konnten von insgesamt 47 PatientInnen 22 vom Beatmungsgerät entwöhnt werden.
Zwei Drittel aller Kinder zeigen sprachliche Auffälligkeiten, wenn sie in den Kindergarten kommen. Die LogopädInnen sorgen dafür, dass sie mit Spiel und Spaß ihre Fähigkeiten stärken.
Therapeutisches Reiten fördert Kinder mit Beeinträchtigungen in
mehrfacher Hinsicht. Sie nehmen sich und ihre Umwelt bewusster
wahr. Bewegungsabläufe werden besser koordiniert, Selbstbewusstsein
wird aufgebaut.
Das Laufwunder ist eine österreichweite Aktion der youngCaritas. Dabei suchen sich die SchülerInnen SponsorInnen für ihre gelaufenen Runden oder Kilometer. Das erlaufene Geld kommt einem von den SchülerInnen gewählten Projekt der Caritas zugute.





