Toleranz für eine gemeinsame Zukunft
Toleranz für eine gemeinsame Zukunft
Zu frisch sind die Erinnerungen an Tod und Zerstörung, zu stark der Hass zu den ehemaligen Feinden. Die Caritas setzt sich mit friedens- aufbauenden und friedens-sichernden Projekten dafür ein, aus diesen früheren Orten des Horrors Orte der Hoffnung werden zu lassen.
Im Zentrum des Projektes stehen diejenigen, die von Kriegen am härtesten betroffen sind: Kinder. Sie sind häufig traumatisiert durch menschliche Tragödien, von denen einige international durch die Orte Sarajevo, Vukovar und Srebrenica bekannt geworden sind. Psychologisch destabilisiert, arm und voller Hoffnungslosigkeit sind diese jungen Menschen besonders gefährdet, in den Drogenkonsum abzugleiten.
Bei diesen Kindern von beiden Seiten, die heute junge Erwachsene sind, setzt dieses Projekt an: Schüler mit unterschiedlicher Herkunft und Religion arbeiten daran, einen Aussöhnungsprozess in Gang zu setzen, der das gemeinsame Zusammenleben erleichtern soll.
Dafür gibt es verschiedene Workshops, bei denen sich die Jugendlichen in freier Atmosphäre besser kennenlernen und Vorurteile besser abbauen können. Darüber hinaus spielt in diesen Projekten die Suchtprävention eine wichtige Rolle.
Der interreligiöse und interkulturelle Dialog, der sich oft als sehr heikel und delikat erweist, wird durch die Zusammenarbeit von Organisationen der katholischen und der serbisch-orthodoxen Kirche gefördert.
Diese Schülerprojekte tragen zur Wiederherstellung von Vertrauen und Toleranz bei, welche unerlässlich für das Heilen von Wunden und das gemeinsame Gestalten der gemeinsamen Zukunft durch die Jugendlichen sind.
Durch Ihre Spende ermöglichen Sie heute der Generation von morgen, die Fehler von gestern zu vermeiden.

