Burkina Faso/Mädchenwohnheim

Bildung: die beste Zukunftsinvestition

Ein Projekt der Caritas Innsbruck

Einge Mädchen vor dem Wohnheim in Dori.
Einge Mädchen vor dem Wohnheim in Dori.

Ein afrikanisches Sprichwort sagt: Ein Mädchen zu erziehen bedeutet eine ganze Nation zu erziehen. Für die große Mehrheit der Frauen und Mädchen in Burkina Faso - speziell im Sahel - wäre ein Schulbesuch ein Traum. Ein Wohnheim für Schülerinnen in Dori ist der ambitionierte Ansatz gegenzusteuern und ihnen eine gute Ausbildung zu ermöglichen. 

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Die Sahelregion hat die höchste Analphabetenrate in Burkina Faso. Mädchen haben nur halb so viel Chancen eingeschult zu werden wie Buben. 94 Prozent aller Mädchen beenden nach der Grundschule ihre Ausbildung. Die Gründe dafür sind vielfältig: Neben finanziellen Schwierigkeiten gibt es im Sahel noch zahlreiche Nomaden bzw. werden traditionellerweise eher die Buben in die Schule geschickt, Mädchen bleiben zuhause. In Sekundarschulen findet man so gut wie keine Mädchen aus armen Haushalten. Der verschwindend geringe Teil der Mädchen, der die Chance auf weiterführende Schulbildung hätte, scheitert am Mangel an passenden Wohnmöglichkeiten in den Städten. Nur wenige haben Verwandte in der Stadt, die die Schülerinnen aufnehmen können. Sie wiederum werden immer wieder ausgenutzt oder sind körperlicher Gewalt ausgeliefert. Kein Wunder, dass sie ihre Ausbildung nicht erfolgreich abschließen. Das erklärt auch die hohe Rate an Schulabbrüchen im Sahel.  mehr

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248 Euro: Kosten für ein Schuljahr für ein Mädchen

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