"Es ist einfach wundervoll zu sehen, wie die Tomaten und die Kartoffeln endlich gedeihen und wachsen", freut sich Fatime. Die 24-Jährige lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Baraboulé (Burkina Faso) von dem, was sie anbaut. Ein schwieriges Unterfangen, denn die Wüste und die Steppe breiten sich in diesem Gebiet zunehmend aus.
Und dennoch: Mitten in diesem vertrockneten Land findet man eine grüne Oase und einen See, der das wertvolle Wasser in der Regenzeit sammelt - für Menschen, Tiere und Pflanzen. Ein sogenannter "Bouli". Es ist kein natürlicher See, sondern ein See, der die Natur regeneriert und die Lebensbedingungen von Fatime und vielen anderen tausend Menschen in dem westafrikanischen Land nachhaltig verbessert hat. Rund um den See wurden Gartenparzellen eingeteilt, wo die DorfbewohnerInnen wie Fatime und ihre Familie Gemüse für ihren eigenen Bedarf und für den Verkauf am Markt anbauen können.
Als "Startkapital" für den Weg in ein eigenständiges Leben wurden die Menschen von der Caritas mit Saatgut, Setzlingen und landwirtschaftlichen Geräten wie Schaufeln und Hacken eingedeckt. "Seit der Bouli da ist, müssen wir nicht mehr hungern." mehr
