54 Prozent der Bevölkerung der D.R. Kongo haben keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Wasser, nur 21 Prozent haben Zugang zu regulären Sanitäranlagen. Die Lebenserwartung ist dementsprechend: sie liegt im Durchschnitt bei 55 Jahren. Jedes 10. Kind stirbt im Kongo infolge von Erkrankungen, die auf schmutziges Wasser zurück zu führen sind.
Vor allem in ländlichen Gebieten kommt es in Kombination mit der kaum vorhandenen medizinischen Versorgung zu Epidemien: Durchfall, Cholera und ähnliche Erkrankungen sind an der Tagesordnung.
In der Provinz Katanga im Südosten des Landes liegt die Diözese Kilwa-Kasenga. Ihre Fläche entspricht 2/3 der Größe Österreichs, 500.000 Menschen leben in der Region. In den 80iger und 90iger Jahren wurden dort mit Hilfe aus Österreich über 200 Pumpen gebaut. Nun sind zahlreiche Pumpen nicht mehr funktionsfähig. Die Frauen sind gezwungen, verschmutztes Wasser aus mehrere Kilometer entfernten Flüssen zu holen. mehr
