Lebenselixier Wasser

Brunnenbau in Kilwa-Kasenga

Ein Projekt der Caritas Linz

Wasser ist das Lebenselixier des Menschen. Nicht alle haben das Glück genügend davon zu haben. Die Folgen des Mangels an sauberem Wasser sind immer wiederkehrende Epidemien und eine hohe Kindersterblichkeitsrate. Ein großes Problem in der D.R. Kongo stellt die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser dar.

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54 Prozent der Bevölkerung der D.R. Kongo haben keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Wasser, nur 21 Prozent haben Zugang zu regulären Sanitäranlagen. Die Lebenserwartung ist dementsprechend: sie liegt im Durchschnitt bei 55 Jahren. Jedes 10. Kind stirbt im Kongo infolge von Erkrankungen, die auf schmutziges Wasser zurück zu führen sind.
Vor allem in ländlichen Gebieten kommt es in Kombination mit der kaum vorhandenen medizinischen Versorgung zu Epidemien: Durchfall, Cholera und ähnliche Erkrankungen sind an der Tagesordnung.

In der Provinz Katanga im Südosten des Landes liegt die Diözese Kilwa-Kasenga. Ihre Fläche entspricht 2/3 der Größe Österreichs, 500.000 Menschen leben in der Region. In den 80iger und 90iger Jahren wurden dort mit Hilfe aus Österreich über 200 Pumpen gebaut. Nun sind zahlreiche Pumpen nicht mehr funktionsfähig. Die Frauen sind gezwungen, verschmutztes Wasser aus mehrere Kilometer entfernten Flüssen zu holen. Neben der erhöhten Kindersterblichkeit führt dies dazu, dass den Mädchen keine Zeit mehr für den Schulbesuch bleibt, da sie für die Wasserversorgung der Familie verantwortlich sind. Außerdem stieg die Zahl der Choleraerkrankungen und -todesfälle seit Herbst 2007 stark an. Daher reparieren drei lokale Caritas-Techniker seit November 2008 die kaputten Pumpen in der Diözese Kilwa-Kasenga. Somit kann die Bevölkerung mit ausreichend und sauberem Trinkwasser versorgt werden. Bereits bestehende Wasserkomitees sorgen für die Wartung der Pumpen in den Dörfern. Pro reparierter Pumpe haben 3.000 bis 4.000 Menschen wieder Zugang zu sauberem Wasser.

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