Hungersnot Kenia Viehnomaden

Hoffnung auf Leben für Viehnomaden

Hirte wählt eine Ziege zum Verkauf aus.
Hirte wählt eine Ziege zum Verkauf aus.

Im Norden Kenias hat die Hungersnot die Menschen hart getroffen. Die Caritas kauft Viehnomaden ihre Tiere ab, damit ihre Familien nicht hungern müssen.

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Weit und breit ist kein Grashalm in Sicht. Im Dürregebiet im Norden Kenias leben die Viehhirten weit verstreut. Zahlreiche Nomadenfamilien, etwa in der Region Marsabit, stehen vor dem Nichts. Ihre Ziegen und Schafe sind verdurstet, nur noch wenige Kamele haben überlebt. Die Menschen sind fast gänzlich abgeschnitten von der überlebenswichtigen Lebensmittelhilfe. 

Mehr als 12 Millionen Menschen sind von der Hungersnot in Ostafrika betroffen, 500.000 Kinder sind schwer unterernährt. In einem ersten Schritt unterstützt das Caritasnetzwerk zehntausende hungernde Menschen in Äthiopien, Kenia und Somalia mit Lebensmitteln und stellt sauberes Trinkwasser bereit. Darüber hinaus werden tausende unterernährte Kinder mit Zusatznahrung versorgt.

Neue Hoffnung für Viehnomaden

"Restocking" heißt der Fachbegriff für eine Säule der Unterstützung der Caritas. Ein Großteil der Ziegen, Schafe, Rinder und Kamele der Viehhirten in der Region Marsabit ist bereits verendet. Schwach, abgemagert und ausgetrocknet sind die noch lebenden Tiere. Wer derzeit Tiere verkaufen möchte, um zu Bargeld zu kommen, kriegt fast nichts mehr dafür.  mehr

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