Madoya ist ein Elendsviertel in Nairobi. In jedem "Haus" (provisorische Konstruktionen aus Lehm und Karton oder Plastik) wohnen 8 oder mehr Personen. Die Gegend erstickt im Müll. Es gibt weder Sozial- und Bildungseinrichtungen noch Abwassersysteme. Wenn es regnet, wird das Gebiet überschwemmt, der ganze Schmutz fließt in die Häuser. Wasser ist teuer, meistens rar und oft direkt mit Abwässern vermischt. Die Kriminalität ist sehr hoch: bewaffnete Raubüberfälle, Drogenhandel, Prostitution. Viele Kinder haben niemanden, der sich um sie kümmert. Sie leben auf der Straße und suchen auf den Müllhalden nach Nahrung. Viele haben schon in sehr jungen Jahren Drogenprobleme. mehr
Kenia/Schulprojekt
Straßenkinder lernen fürs Leben
Ein Projekt der Caritas Klagenfurt
Straßenjunge in der Schule
© Caritas Kärnten
In der Schule von Sr. Lydia Pardeller finden 800 Straßenkinder Geborgenheit und bekommen die Chance auf eine bessere Zukunft.
