Durch die extreme Dürrekatastrophe im Norden Kenias im Jahr 2006 und der in Folge daraus entstandenen Konflikte in der Region, wurde der Viehzuchtbestand der Nomaden stark reduziert. Ohne Nahrungsmittelhilfe von Außen konnte das Überleben der Menschen nicht mehr gesichert werden. Durch einen Vor-Ort-Besuch der Leiterin der Katastrophenhilfe von Caritas Österreich, wurden die dringendsten Bedürfnisse der dort ansässigen Menschen eruiert. Die Zusammenarbeit erfolgt mit der kenianischen Partnerorganisation PISP, wobei PISP mit der konkreten Durchführung des Projekts betraut ist und die Caritas Österreich finanzielle und fachliche Ressourcen in Form von Know-How-Transfer und speziellen Trainings vor Ort, zur Verfügung stellt. mehr
Landwirtschaft/Kenia
Kamele für Nomaden-Familien in Turbi
Mehr als 64 % der Bevölkerung Nordkenias lebt unter der Armutsgrenze. Seit 2004 hat es in dieser Region kaum mehr geregnet und die katastrophale Dürresituation Anfang 2006 verschlimmerte die Lebenssituation der dort lebenden Menschen noch mehr.



