HIV/AIDS bleibt weiterhin eine der größten Herausforderung für Mosambik, denn fast jede Familie ist in irgendeiner Form von HIV/AIDS betroffen. 11,5% der Bevölkerung zwischen 15 und 49 Jahren sind mit dem Virus infiziert, 450.000 Kinder haben bereits einen oder beide Elternteile verloren. Die Dorfgemeinschaften stehen aufgrund der hohen Zahl von Kranken, infizierten Erwachsenen, aber auch Großeltern und Kindern, vor nahezu unlösbaren Herausforderungen.
In den vier Tagesbetreuungsstätten der Schwestern vom "Kostbaren Blut" in Massaca, Namaacha, Tete und Impanputo werden rund 450 Halb- und Vollwaisen begleitet und betreut. Mit Hilfe freiwilliger HelferInnen aus den umliegenden Dörfern ist es möglich, kleine Kindergruppen und damit eine intensivere Betreuung anzubieten. Ältere Geschwister, die als Vater- und Mutterersatz fungiert haben, haben so die Möglichkeit wieder die Schule zu besuchen, während die Kleineren behütet aufwachsen. Erfolgreiche Schulabschlüsse sind besonders wichtig, denn sie motivieren die anderen Kinder des Zentrums, sich auf ihre Zukunft vorzubereiten und fleißig zu lernen.
Julia ist 13 und teilt das Schicksal vieler Kinder, denn sie ist verantwortlich für eine der vielen "Kinder-Familien". Sie und ihre vier jüngeren Geschwister haben beide Eltern aufgrund von HIV/AIDS verloren. mehr
Mosambik / Aids-Waisen
Unbeschwert Kind sein können
Gemeinsam lernen, spielen und lachen - in den Tagesbetreuungsstätten dürfen 450 Aidswaisen wieder Kinder sein. © Caritas Vorarlberg
In vier Tagesbetreuungs- stätten in Mosambik erfahren Aids-Waisen verschiedenen Alters liebevolle Betreuung und Zuwendung. Die Älteren unter ihnen gehen zur Schule und absolvieren praktische Ausbildungen.
Patin / Pate werden (EUR 15,- pro Monat)









