Pakistan/Hilfe für afghanische Flüchtlinge

Hilfe für afghanische Flüchtlingslager

Ein Projekt der Caritas St. Pölten

Nach dem Fall des Taliban-Regimes 2001 und der Stationierung der UNO-Schutztruppen in Afghanistan sind viele der 2 Millionen "neuen" afghanischen Flüchtlinge aus Pakistan lebenden in ihre Heimat zurückgekehrt. Dennoch leben bereits seit den späten 70iger Jahren Millionen Afghanen illegal in Pakistan.

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Die Gründe für ihren Verbleib in Pakistan lagen in der kriegerischen Bedrohung, der Gefahr, die von den Mienenfeldern ausging, im Nahrungsmittelmangel sowie später auch in den Verfolgungen und Zwangsrekrutierungen durch die Taliban. Sie siedelten mit ihren Schaf-, Ziegen- und Dromedarherden nahe den Ballungszentren wie Karachi, Quetta oder Faisalabad in riesigen illegalen Siedlungen, die keinerlei vernünftige Infrastruktur wie Abwasserleitungen, Elektrizität, Ärzte, und Apotheken, Geschäfte, ... besitzen. Vor allem mangelt es an einer medizinischen Grundversorgung für diese Menschen. Eine einfache Erkältung kann schnell das Todesurteil bedeuten. Lepra und Tuberkulose können sich in den illegalen Lagern immer noch verbreiten.

Wie wir helfen: Das Hilfswerk der deutschen Lepraärztin und Ordensschwester Dr. Ruth Pfau in Karachi betreut mit der Hilfe der Caritas afghanische Flüchtlinge mit einem mobilen medizinischen Team. Patienten werden registriert, behandelt, regelmäßig besucht und mit versorgt. Schwerere Fälle werden an Krankenhäuser weitergeleitet, die mit dem Netzwerk schon lange zusammenarbeiten. Geholfen wird besonders bedürftigen Flüchtlingen, die keinen Zugang zu anderer Hilfe haben (Behinderte, Kranke, Waisen, ältere Menschen, ...). Das Team um Ruth Pfau übernimmt die Betreuung und Rehabilitation von 500 sozialen und medizinischen Notfällen. Einem Teil davon wird auch bei der Rückkehr nach Afghanistan geholfen.

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