Pakistan/Hilfe für afghanische Flüchtlinge

Afghanische Flüchtlinge, hilfsbedürftiger denn je

Ein Projekt der Caritas St. Pölten

Pakistan bietet auch nach über zwölf Jahren nach dem Fall des Taliban-Regimes 2001 über 1.5 Millionen Flüchtlingen aus Afghanistan Schutz. Viele sind freiwillig zurück gegangen, vielen bleibt diese Option aber wegen der Spannungen und der Gewalt in ihrer Heimat verwehrt. Sie finden sich auch in den Slums Karachis wieder, wo sie am äußersten Rand der Gesellschaft leben. 

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Die Situation der Flüchtlinge bleibt nach wie vor kritisch. Viele Menschen sehen sie als eine Last auf den Schultern Pakistans und auch der Staat spricht immer wieder von Rückkehr und öffnet die Türen für Integration nicht. Zur großen Besorgnis und im Widerspruch zu allen Konventionen, nutzen die radikalen Taliban-Gruppen diese Menschen als ein politisches Schutzschild. Sie nutzen die Flüchtlinge für unerkannten Unterschlupf in den Städten Pakistans, von wo aus sie nicht nur Anschläge verüben, sondern auch auf die Bevölkerung Gewalt ausüben und junge Burschen rekrutieren.
Dieses explosive Gemisch drückt die überwältigende Masse der Flüchtlinge, die eine friedliche Existenz in Pakistan suchen noch weiter ins Abseits. Fast ohne geregeltes Einkommen, von staatlicher Bildung und Krankenversorgung abgeschnitten bleiben sie weiterhin hilfsbedürftig. Die Rahmenbedingungen werden auch aufgrund der Sicherheitslage komplizierter, die Lage der Menschen dadurch nicht besser. Dennoch macht die Caritas St. Pölten mit der Unterstützung weiter. Wie wir helfen: Über unsere langjährige Partnerorganisation MALC, gegründet von der deutschen Ärztin Dr. Ruth Pfau, werden mobile Gesundheitszentren gefördert und Patienten regelmäßig besucht und mit versorgt. Schwerere Fälle werden an öffentliche Krankenhäuser weitergeleitet. MALC arbeitet auch an einer Schule für afghanische Kinder in der zumindest der Grundschulbesuch für Mädchen und Buben angeboten wird. Gegenwärtig besuchen rund 600 Kinder diese Schule und die Caritas trägt laufende Kosten, wie auch besondere Aufwendungen, wie etwa Computer, um trotz aller Probleme geregelten und zeitgerechten Unterricht anbieten zu können.

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