Republik Moldau/Mobiles Hospiz

Leben bis zuletzt

Ein Projekt der Caritas Wien

Ein würdevoller Lebensabend durch professionelle Betreuung.
Ein würdevoller Lebensabend durch professionelle Betreuung. © Caritas

Pflegebedürftige Menschen haben unter der schlechten medizinischen Versorgung in der Republik Moldau und der Ukraine sehr zu leiden. Mit dem Projekt "Bridge the Gap" werden drei mobile Hospize aufgebaut, um alte und schwer kranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten.

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Niedrige Einkommen, hohe Lebenserhaltungskosten, kein soziales Netz: Die Armut ist in der Ukraine und in der Republik Moldau allgegenwärtig. Besonders pflegebedürftige Menschen sind davon betroffen: Alte und schwer kranke Menschen, die keine Familien haben, die sie pflegen können.

Denn viele UkrainerInnen und MoldauerInnen verlassen das Land, um im Ausland zu arbeiten und so ihre Familien ernähren zu können. Sie lassen ihre Kinder meist bei den Großeltern zurück - wenn diese dann krank werden, sind sowohl die alten Menschen als auch die Kinder ohne Betreuung. Hinzu kommt, dass sich die Gesundheitssysteme in einer Dauerkrise befinden. Spitäler sind unterfinanziert, für Medizin fehlt das Geld. Laut Human Rights Watch haben Zehntausende schwer kranke UkrainerInnen - meist KrebspatientInnen - keinen Zugang zu schmerzstillenden Medikamenten. Auch mangelt es an Personal: Jedes Jahr verlassen Tausende ausgebildete SpezialistInnen ihre Heimat. Pflegebedürftige Menschen müssen unter diesen Umständen allzu oft ein menschenunwürdiges Dasein fristen. Um ihnen einen würdigen Lebensabend zu ermöglichen, werden derzeit länderübergeifend in drei Städten mobile Hospize aufgebaut:  Die Caritas richtet in einem EU-Projekt in Charkow und Chortkiw (beides Ukraine) sowie in Chisinau (Republik Moldau) Pflegedienste für insegsamt 1.500 Menschen ein. Die vorwiegend alten und krebskranken Menschen werden in ihrer letzten Lebensphase zu Hause aufgesucht. Qualifizierte MitarbeiterInnen pflegen die bedürftigen Menschen palliativmedizinisch und begleiten sie sozial und seelsorgerisch.
Auf diese Weise wird todkranken und sehr alten Menschen seit Februar 2011 (Projektstart) eine würdevolle letzte Lebensphase ermöglicht. Um den Menschen in der Republik Moldau und der Ukraine diese liebevolle Pflege und Betreuung zu ermöglichen, sind wir noch auf Spenden angewiesen.

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