Viele haben gar keine Dokumente, nur vier Prozent der Kinder erreichen eine Mittelschule. 84 Prozent der Roma haben keine regelmäßigen Einkünfte und sind von Hunger und Krankheiten bedroht. Sie leben zumeist unter menschenunwürdigen Bedingungen in Ghettos am Stadtrand, alleine 100.000 in der Hauptstadt Belgrad: In einfachen Hütten ohne Strom, fließendes Wasser und sanitäre Anlagen.
Die Caritas Subotica im Norden Serbiens versucht die Not der Roma-Bevölkerung, besonders die der Kinder, zu lindern: Zweimal in der Woche betreuen ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Caritas Subotica 20 Roma-Kinder in der Pfarre Horgosh. Die Spiel- und Lernnachmittage dienen dazu, die kommunikativen und sozialen Fähigkeiten ihrer Schützlinge zu fördern. Die Kinder dürfen einfach einmal nur Kind sein und vergessen in der freundlichen Atmosphäre der Nachmittagsbetreuung die Sorgen des Alltags.
Das Essen, das die Kinder während der Nachmittagsbetreuung bekommen, ist für viele die einzige warme Mahlzeit am Tag. Besonders wichtig ist es den Caritas-Mitarbeiterinnen, dass ihre Schützlinge die Schule besuchen, denn eine gute Ausbildung ist ihre einzige Chance in Zukunft auf eigenen Beinen zu stehen. mehr
