Wärme und Sicherheit für behinderte Kinder

Behindertenheim Schurawitschi

Ein Projekt der Caritas Linz

Der zehnjährige Michail ist schwerst behindert. Von seinen Eltern wurde er nach seiner Geburt im Krankenhaus gelassen - das hatten die Ärzte ihnen geraten. Im Behindertenheim Schurawitschi lag er sieben Jahre lang nur im Bett. "Sein Lachen, als er zum ersten Mal die Sonne sah und Gras unter seinen Füssen spürte, werde ich mein Leben lang nicht vergessen", berichtet eine Mitarbeiterin.

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240 Kinder mit schwersten Behinderungen leben im Behindertenheim Schurawitschi, 200 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Viele von ihnen sind Waisen. Andere wurden im Kinderheim untergebracht, weil sich die Eltern mit der Betreuung überfordert fühlen oder nicht genügend Geld haben, um die notwendigen Medikamente und Geräte wie Rollstühle zu kaufen.

Die Unterstützung seitens des weißrussischen Staates ist minimal, daher ist Hilfe aus dem Ausland umso wichtiger. Seit einigen Jahren unterstützt die Caritas das Behindertenheim Schurawitschi. Vieles hat sich schon verändert, seitdem drei polnische Ordensschwestern - ausgebildete Behindertenpädagoginnen - im Haus arbeiten. Mit viel Liebe kümmern sie sich um die Kinder und geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die anderen MitarbeiterInnen weiter.
Durch die Arbeit der Schwestern haben 20 Kinder gelernt zu gehen, andere, die stumm waren, haben begonnen zu sprechen.

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