Aufgrund der großen Armut im Land müssen viele Minderjährige arbeiten gehen. "Derzeit gibt es rund 288.000 Personen im Alter von fünf bis 17 Jahren, die erwerbstätig sind", schätzt Pater Sebastián Martínez Arévalo vom "Instituto Emiliani" in der Hauptstadt San Salvador. Durch ihre Arbeit müssen diese Kinder das geringe Einkommen ihrer Familien aufbessern. Doch der Preis dafür ist hoch: Denn viele können nicht oder nur unregelmäßig die Schule besuchen. Und haben so keine Chance, der Armutsspirale durch Bildung zu entkommen.
Die Caritas unterstützt in El Salvador rund 44 besonders bedürftige Familien. Sie erhalten Hilfspakete mit Öl, Reis, Mehl, Zucker und anderen wichtigen Lebensmitteln. Zusätzlich werden für die Kinder Schulbücher, Hefte und andere Materialien zur Verfügung gestellt.
In regelmäßigen Abständen besuchen Pater Martinez und sein Team die Familien, um gegebenenfalls bei bürokratischen Angelegenheiten oder bei allgemeinen Belangen des täglichen Lebens zur Hand zu gehen. Das Team achtet darauf, dass es den Kindern gut geht, dass sie regelmäßig zur Schule gehen und gesund bleiben. Denn eine gute Ausbildung bedeutet die Chance auf einen ordentlichen Beruf und ein besseres Leben. mehr
