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Bosnien-Herzegowina

Die Folgen des Krieges

In Bosnien-Herzegowina sind die Folgen des Krieges nach wie vor spürbar. Seit dem 1995 geschlossenen Friedensvertrag von Dayton steht das Land unter internationaler Verwaltung. Kampfhandlungen und ethnische Säuberungen zwangen rund die Hälfte der Bevölkerung zur Flucht, mehr als 200.000 Menschen kamen ums Leben. Viele Flüchtlinge sind bis heute nicht zurückgekehrt. Weite Landstriche sind vermint, die Gesamtzahl verbleibender Minen wird auf 1 Mio. geschätzt. Der Krieg hinterließ das Land auch in einem desolaten wirtschaftlichen Zustand, und trotz aller erzielten Fortschritte lag die Arbeitslosigkeit 2009 bei rund 45 Prozent, und die Hälfte der Bevölkerung lebt unter oder nur knapp über der Armutsgrenze. Auch die Gesundheitsversorgung ist unzureichend, da fast ein Drittel der Einrichtungen im Krieg zerstört wurde und kaum Geld für teure Medikamente und moderne Geräte zur Verfügung steht.

Im letzten Jahrzehnt hat sich in Bosnien-Herzegowina (BiH) unter Leitung der Caritas in BiH eine einzigartige Zusammenarbeit der konfessionellen Hilfs... mehr

Die Tagesheimstätten Nazaret und Emanuel bieten Menschen mit Behinderung Ausbildung, Arbeit und gemeinsame Freizeitaktivitäten. mehr

Das Caritas-Sozialzentrum Mostar ergänzt das lückenhafte staatliche Sozialwesen durch ein breites Spektrum sozialer Hilfsleistungen. mehr

Den Kindern nach dem Krieg wieder eine Zukunft zu geben - mit diesem Ziel wurde bereits 1996 der Kindergarten der Caritas Mostar eröffnet. Es galt ... mehr


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