Sergej konnte in Krasnojarsk die Sonderschule besuchen. In der Schule hat es ihm sehr gut gefallen, und er hat eifrig gelernt. Doch nach der Schule hatte er keine Möglichkeit, Arbeit zu finden und einer Beschäftigung nachzugehen. Seine Mutter - eine Alleinerzieherin - musste ihren Beruf aufgeben, denn den ganzen Tag kann Sergej nicht alleine zu Hause bleiben.
Mit großen Engagement kämpfte Svjeta - Sergejs Mutter - darum, in Krasnojarsk eine Tagesheimstätte einzurichten. Wer die russische Bürokratie und ihre unendlichen Vorschriften und Bestimmungen kennt, weiß, dass man ihre Leistung nicht hoch genug einschätzen kann, denn nach zwei Jahren gelang ihr der Start des Projektes Zaubernadel.
Die Räume und auch ein Teil der Betreuungskosten werden von der Gemeinde Krasnojarsk finanziert. Doch das Geld reicht bei weitem nicht, und Svjeta ist auf die Hilfe ehrenamtlicher MitarbeiterInnen und ausländischer Spenden angewiesen. mehr
