Einblicke
Aktuelles vom Seniorenwohnhaus Karl Borromäus
Feste 2011 (Dez. 2011)
Unter dem Motto "Man muss Feste feiern wie sie fallen" werden im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus viele Feste gefeiert. Einige finden im kleineren Kreis in den Wohngruppen statt, und manche im großen Stil. Auch im Jahr 2011 kamen die Feierlichkeiten nicht zu kurz.
So wurde z.B. am 6. Juli 2011 die 110 Jahresfeier des Hauses mit einem Festgottesdienst mit Altbischof Dr. Maximilian Aichern in der hauseigenen Kapelle begangen. Anschließend luden Heimleiter Mag. Reinhard Pfistermüller und Pflegedienstleiterin Gabi Scheibenreif die BewohnerInnen, Angehörigen, MitarbeiterInnen und Ehrengäste zum Sommerfest mit Grillbüffet im Hof ein. Die Live-Blasmusik trug ebenso zur guten Stimmung bei wie das anfangs schöne Wetter. Doch auch der plötzliche kurze Wolkenbruch konnte der Feststimmung nichts anhaben - rasch wurden die Tische und Bänke nach innen gebracht und im Trockenen lustig weitergefeiert.
Zünftig angegangen wurde auch das diesjährige Oktoberfest am 19.10.2011. Nach dem Genuss von Brez’n und Weißwürsten wurde der blau-weiß dekorierte Cafébereich im Erdgeschoß kurzerhand zur Tanzfläche erklärt und BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und Gäste tanzten und schunkelten zur Akkordeonmusik.
Besuch des Christkindlmarkts (01.12.2011)
Unter dem Motto "Gemeinsam was erleben" besuchten einige Mädchen aus der Jugendgruppe der Stadtpfarre Linz mit BewohnerInnen des Seniorenwohnhauses Karl Borromäus in der 1. Adventwoche gemeinsam den Christkindlmarkt am Linzer Hauptplatz.
Damit der Ausflug auch für die RollstuhlnutzerInnen zu einem angenehmen Erlebnis wird, hatten die Mädchen zuvor extra geübt und dabei selbst ausprobiert, was es heißt, angesichts von Stufen und Schlaglöchern auf die Umsicht eines anderen Menschen angewiesen zu sein.
Nach Einkäufen, Bratwürsteln und Apfelpunsch gab’s zufriedene Gesichter:
"Herrlich! Mit den Mädchen hab ich mich wirklich gut unterhalten. Das sollten wir wieder machen!" so ein begeisterter Bewohner.
Die Jugendlichen bemerkten zwar, wie anstrengend es ist, mit Rollstuhl unterwegs zu sein, doch auch bei ihnen war der Tenor: "Es hat Spaß gemacht!"
Mag. Carmen Rolle, Seelsorgerin des Seniorenwohnhauses Karl Borromäus, freute sich über das gelungene gemeinsame Erlebnis von "Jung und Alt". "Für die TeilnehmerInnen war dieser Ausflug wirklich sehr schön, doch auch heute hatten sich kurz vor der Abfahrt ein paar Bewohner doch noch gegen die Teilnahme entschieden. Für viele hochbetagte Menschen ist nämlich das Bedürfnis nach Abwechslung nicht so hoch, wie man oft meint. Für sie ist echte Zuwendung von vertrauten Menschen in vertrauter Umgebung viel wichtiger. Doch für die rüstigeren BewohnerInnen sind solche Erlebnisse wahre Höhepunkte ihres Alltags."
Feststimmung anlässlich des Flohmarktes (10.06.2011)

- 2 Bewohner mit Verkaufsgegenständen

- "Die Breitis"
Der von zwei Schülerinnen in der Ausbildung zu Fachsozialbetreuerinnen Altenarbeit organisierte Flohmarkt im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus war ein großer Erfolg. Den BesucherInnen wurde neben den vielen Verkaufsgegenständen auch Kulinarisches geboten. Bestens gestärkt mit Würstl, Getränke, Kaffe und Kuchen erfreuten sich die BesucherInnen - allen voran die BewohnerInnen, Angehörigen und MitarbeiterInnen - an der Feststimmung, an dem schönen Wetter - und an der Musik von "Die Breitis".
Nostalgischer Nachmittag im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus (17.06.2011)
Anlässlich des Freiwilligentages verbrachten BewohnerInnen des Seniorenwohnhauses Karl Borromäus sowie des angrenzenden Betreubaren Wohnens einen gemütlichen Nachmittag unter dem Motto "Café Linz - Früher und Heute". Serviert wurde Häferlkaffee in antiken Tassen und leckere Mehlspeisen. Erinnerungen von früher kamen auf durch die stimmungsvollen Gestaltung des Foyers sowie durch das gemeinsame Fotoschauen. Bilder von ehemaligen BewohnerInnen wurden genauso betrachtet wie alte Fotos von Linz. Den BewohnerInnen hat der Nachmittag großen Spaß und viel Freude bereitet. Deshalb wird beabsichtigt, auch weiterhin Kaffeehausnachmittage zu veranstalten. Freiwillige, die Lust haben, sich zu engagieren, sich mit den BewohnerInnen zu unterhalten, Kaffee auszuschenken, usw. sind eingeladen, sich im Seniorenwohnhaus zu melden.
Flohmarkt im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus als Abschlussprojekt der Ausbildung zur Fachsozialbetreuung Altenarbeit (01.06.2011)

- Die beiden Schülerinnen Andrea Wörister und Nicole Lindenmayr (hinten v.l.n.r.) erfahren tatkräftige Unterstützung durch die Angehörige Brigitte Otto (rechts) und Bewohnerin Ilse Moser (vorne)

- Bewohnerin Friederike Haberfeld hat beim Sortieren bereits einige schöne Stücke entdeckt
Der Aufruf zweier Schülerinnen in der Ausbildung zur Fachsozialbetreuung Altenarbeit blieb im Caritas Seniorenwohnhaus Karl Borromäus nicht ungehört. Am 10. Juni veranstalten Andrea Wörister und Nicole Lindenmayr nämlich einen Flohmarkt. Viele Angehörige, BewohnerInnen und MitarbeiterInnen engagierten sich und brachten Kleidung, Hüte, Ziergegenstände und vieles mehr ins Seniorenwohnhaus. Innerhalb von zwei Tagen galt es alle Flohmarktsachen zu sortieren. Mit tatkräftiger Unterstützung von BewohnerInnen, Angehörigen und MitarbeiterInnen des Seniorenwohnhauses wurden diese Arbeiten effizient erledigt. So zeigten unter anderem die Bewohnerinnen Ilse Moser und Friederike Haberfeld unermüdlichen Einsatz und halfen, wo sie nur konnten. "In den alten Sachen zu stöbern, ist ein Genuss. Und ich helfe sowieso immer gerne", freut sich Ilse Moser über die vielen schönen Stücke, die sie beim Sortieren entdeckt hat. "Obwohl es anstrengend ist, macht es Spaß", verrät Friederike Haberfeld, die sich bereits einige Sachen ausgesucht hat, die sie dann am 10. Juni beim Flohmarkt erstehen möchte. Auch Lisbet Makovec und Ilse Luger, Bewohnerinnen vom angrenzenden Betreubaren Wohnen, engagierten sich. So sortierten sie u.a. sämtliche Bücher, halfen bei der Bestimmung der Preise und werden auch beim Verkauf helfen.
"Ich gehe selbst gerne auf Flohmärkte und weiß, dass auch viele BewohnerInnen dies gerne tun", erklärt Nicole Lindenmayr den Beweggrund für die Organisation des Flohmarktes als Abschlussprojekt ihrer Ausbildung an der Altenbetreuungsschule des Landes OÖ. "Zudem wollten wir, dass die BewohnerInnen einen schönen Nachmittag mit ihren Angehörigen verbringen können." Der Spaß kommt aber auch bei den Vorbereitungsarbeiten nicht zu kurz. "Es gefällt mir, wie sehr sich unsere BewohnerInnen beim Sortieren engagieren. Es sind wirklich viele schöne Sachen dabei." macht Andrea Wörister, die bereits im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus arbeitet, neugierig auf den Flohmarkt-Nachmittag.
Die BewohnerInnen dürfen sich übrigens gleich doppelt freuen, denn der Erlös aus dem Flohmarkt kommt ihnen zu Gute. "Damit wird ein weiterer schöner Nachmittag gestaltet. Je nachdem, wie viel zusammenkommt, wird es ein Eis- oder Kaffenachmittag, oder vielleicht sogar ein Ausflug." verrät Nicoe Lindenmayr.
100. Geburtstag im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus (7.3.2011)

- Jubilarin Maria Neumann mit Sohn Josef Neumann und Vizebürgermeisterin Dr.in Christiana Dolezal
Den rundesten aller runden Geburtstage feierte Maria Neumann am 7. März 2011. Die am 2. März 1911 Geborene lebt seit April 2004 im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus.
Neben Heimleiter Reinhard Pfistermüller und dem Pflegeteam vom Seniorenwohnhaus Karl Borromäus gratulierte unter anderem Vizebürgermeisterin Dr.in Christiana Dolezal sehr herzlich.
"Gut aufgehoben" in den Seniorenwohnhäusern der Caritas für Betreuung und Pflege (26.11.2010)
Die vier Seniorenwohnhäuser der Caritas für Betreuung und Pflege bieten den BewohnerInnen ein Zuhause mit Herz zum Wohlfühlen im Alter. Dass dabei der Leitsatz der Caritas für Betreuung und Pflege "Wir pflegen Menschlichkeit" gelebt wird, bestätigen die Dankschreiben, welche die Heimleitungen, Geschäftsführung und Caritas Direktion immer wieder von BewohnerInnen und/oder Angehörigen erhalten. So erreichte uns z.B. heute (26.11.2010) folgender Brief von Herrn W.:
"Sehr geehrte Damen und Herren!
Mein Aufenthalt im Heim "Karl Borromäus" geht zu Ende und ich möchte das mir inzwischen vertraut gewordene Haus nicht verlassen, ohne Ihnen als den Verantwortlichen meinen Dank auszusprechen.
Zum einen danke ich dafür, dass ich nach meiner schweren Erkrankung als Kurzzeitpatient bei Ihnen Aufnahme fand und mein Aufenthalt dem Bedarf entsprechend verlängert werden konnte, zum anderen danke ich ganz besonders für die gute pflegerische Betreuung und Unterstützung, die mir hier zuteil wurden.
Neben der Qualität der verlässlichen und liebevollen pflegerischen Betreuung möchte ich auch noch die angenehm unkomplizierte und von mitmenschlicher Aufmerksamkeit geprägte Atmosphäre, die ich in den verschiedenen Bereichen des Hauses erlebte, lobend erwähnen. Jedenfalls waren viele positive Faktoren gegeben, die meinen Genesungsweg in diesen Monaten positiv beeinflussten.
Der "grünen Station" unter der Leitung von Frau Marcela und ihrem Team sei hier ein Extradank gewidmet, denn ich habe mich bei ihnen rundum "gut aufgehoben" gefühlt!
Ich werde bestimmt gern an mein "Heimleben" zurückdenken. In diesem Sinn verabschiede ich mich und wünsche Ihnen und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass Sie Ihre anspruchsvolle Aufgabe weiterhin zur Zufriedenheit der Ihnen Anvertrauten erfüllen können."
72 Stunden ohne Kompromiss im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus (21.10.2010)
Österreichs größte Jugendsozialaktion macht das Land zum 5. Mal zum Schauplatz gelebter Solidarität.
Am Donnerstag, den 21. Oktober um 15:00 Uhr fand der Auftakt zu Österreichs größter Jugendsozialaktion im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus in Linz statt.
Für ca. 600 Jugendliche hieß es ab da wieder "Anpacken" und "Mit voller Kraft gemeinsam gegen Armut und soziale Ausgrenzung"!
Den hohen Stellenwert dieser Aktion signalisierte auch der Besuch der Ehrengäste: Frau Dip.Päd. Ursula Steiner, Vizepräsidentin der KA OÖ (in Vertretung von Frau Präsidentin Margit Hauft), Frau Jugend LR Mag.a Doris Hummer, Caritas Direktor Mathias Mühlberger und Bischofsvikar Wilhelm Viehböck (in Vertretung von Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz)
...Innen und Außen - das Leben wird bunt!...
Eine bunt gemischte Gruppe von insgesamt 14 Jugendlichen, die sich aus Mädchen der muslimischen Jugend und Einzelanmeldungen der KJ zusammensetzte, werkelte im Caritas Seniorenwohnhaus Karl Borromäus in Linz.
Gemeinsam mit BewohnerInnen des Hauses wurden weiße Stoffbahnen kreativ gestaltet, die in unterschiedlichen Räumen montiert wurden und dort Farbe und angenehmes Raumklima verbreiten sollen.
Außerdem wurde im Hof ein kleines Biotop angelegt, Blumenzwiebel für's Frühjahr gesetzt usw.
Die Gruppe war so schnell und fleißig unterwegs, dass sie schon am 2. Tag mit dem Projektauftrag fast fertig war und sich zusätzliche Arbeit suchte!
Im Garten wurde ein bisher farblos-grauer Betonblock mit Farbe und Bruchfliesen kreativ gestaltet. Somit wurde dem Projektmotto wirklich bestens Rechnung getragen - das Leben wird bunt ;-))
"Ein großer Dank gilt den engagierten Jugendlichen! Ein großer Dank gilt auch dem Seniorenwohnhaus selbst, denn die Jugendlichen wurden echt toll begleitet und fabelhaft verpflegt!" so Christine Siebert, Leiterin der YoungCaritas.
Ausbildung zur Diplomsozialbetreuerin - Altenarbeit mit Auszeichnung abgeschlossen
Wir gratulieren Frau Mia-Maria Schaser recht herzlich zu diesem Erfolg!
"Danke, dass ich das noch erleben darf", freute sich eine Bewohnerin der Demenzstation vom Caritas-Seniorenwohnhaus Karl Borromäus an Deck des Ausflugschiffes "Johanna".

- Die Ausflügler hatten sichtlich viel Freude an Bord.

- Per Schiff ging es für die BewohnerInnen und ihre Angehörigen von Linz nach Schlögen und wieder retour.
Gemeinsam mit 13 weiteren an Demenz erkrankten BewohnerInnen, sechs Angehörigen und fünf Betreuungspersonen ging es am Freitag, 28. Mai 2010 um 9.30 Uhr per Schiff von Linz nach Schlögen und wieder retour. Mit an Bord war auch ein Musikant, der die Gruppe mit seiner Ziehharmonika und Dudelsack bestens unterhalten hatte.
"Wir haben in unserem Wohnbereich sehr viele BewohnerInnen, die in ihrer Jugend nie einen Urlaub, wie wir ihn heute kennen, gemacht haben. Meistens waren es kurze Tagesausflüge in die nähere Umgebung. Ein großer Höhepunkt war es, wenn sie eine Schifffahrt genossen haben", erklärt Wohnbereichsleiter Walter Sonnleithner. Auf der Demenzstation versuchen er und die anderen BetreuerInnen mit den BewohnerInnen immer wieder Situationen zu erzeugen, die sie in ihrer Jugend als sehr schön beschreiben. Eine Schifffahrt ist so eine Situation. "Je mehr Geschichten wir über unsere an Demenz erkrankten BewohnerInnen erfahren, umso besser können wir auf sie eingehen und sie betreuen", erklärt Sonnleithner.
Nach einem schönen und ereignisreichen Tag, legte das Schiff um 18 Uhr wieder in Linz an. "Uns allen hat die Schifffahrt sehr gut gefallen. Sogar sehr unruhige BewohnerInnen haben das Dahingleiten am Fluss und das Sitzen an Deck genossen", berichtet Sonnleithner. Finanziert wurde der Ausflug aus den Erlösen verschiedener Weihnachts- und Osterbasare, die im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus gemeinsam mit den BewohnerInnen durchgeführt wurden.
Vertraut und dennoch fremd - 28.5.2010
Unter dem Motto "Vertraut und dennoch fremd" wurde in der "Langen Nacht der Kirchen" am 28.5.2010 in der Hauskapelle des Seniorenwohnhauses Karl Borromäus den pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenzerkrankung eine Stimme gegeben.
In der von der Servicestelle Pflegende Angehörige und dem Seniorenwohnhaus Karl Borromäus gemeinsam organisierten Veranstaltung las Johanna Strasser Lötsch die sehr berührenden, von betroffenen Menschen geschriebenen Texte. Diese brachten die Sorgen und Nöte pflegender Angehöriger von an Demenz erkrankten Menschen humorvoll und nüchtern, schlicht und dramatisch zum Ausdruck.
Das Duo "FolkStrings" mit Walter Schindlbauer und Erwin Stürmer begleitete mit Gitarre, Gesang und Violine die gelungene Veranstaltung musikalisch und trug wesentlich zum sehr gehalt- und eindrucksvollen Abend bei.
Die BesucherInnen zeigten sich nicht nur von der Veranstaltung beeindruckt, sondern auch von dem wunderschönen Kirchenraum der Kapelle des Seniorenwohnhauses Karl Borromäus.
SchülerInnen erspielten "Klangwiege" - 14.05.10

- v.l.n.r. Elisabeth Rennmayr MAS, Heimleiterin, Gabriele Scheibenreif, Pflegedienstleiterin, Karin Patsch, Initiatorin des Benefizkonzertes, Mag. Markus Reisinger, Leiter des Bläserensembles an der Musikschule der Stadt Linz, Christa Maria Puri-Jobi, Leiterin der Chöre an der Musikschule der Stadt Linz

- Elisabeth Rennmayr MAS, Leiterin vom Caritas-Seniorenwohnhaus zeigt, wie die Klangwiege funktioniert.
Mit dem Geldbetrag von 3.500 Euro, den Bläser-Ensembles und Chöre der Musikschule der Stadt Linz bei einem Benefizkonzert in der Martin-Luther-Kirche in Linz erspielten, konnte nun eine Klangwiege für die WachkomapatientInnen des Caritas-Seniorenwohnhauses Karl Borromäus angeschafft werden.
"Wir freuen uns sehr über das großartige Engagement der SchülerInnen und LehrerInnen der Musikschule Linz. Die Klangwiege wird als Therapieinstrument für unsere WachkomapatientInnen und Langzeitbeatmeten dringend benötigt", zeigt sich Elisabeth Rennmayr MAS, Leiterin vom Seniorenwohnhaus Karl Borromäus der Caritas für Betreuung und Pflege, dankbar.
SchülerInnen kochten mit BewohnerInnen des Caritas-Seniorenwohnhauses Karl Borromäus - 30.04.10
"Wir wollten etwas mit älteren Menschen machen, weil sie einiges von früher zu erzählen haben und viel wissen. Außerdem kennen sie gute Rezepte", erklärt Schülerin Bettina Brandstötter den Grund, warum sie und ihre KollegInnen sich für das youngCaritas-Projekt "Kochen mit BewohnerInnen eines Seniorenwohnhauses" entschieden haben. Bevor man allerdings zu Kochlöffel und Pfanne griff, legte man in einer Vorbesprechung das Menü fest. "Es sollte ein Rezept sein, das jeder kennt und das die älteren Menschen von der Motorik her, einfach bewältigen können", schildert Schülerin Dagmar Wallenstorfer. Gemeinsam machte man sich schließlich an die Arbeit. Während die BewohnerInnen Äpfel schälten, kneteten die SchülerInnen den Teig. Beim Ausziehen des Teiges halfen dann alle zusammen.
Gegenseitiger Austausch stand im Vordergrund
Neben dem Kochen stand aber vor allem der gegenseitige Austausch im Vordergrund. "Wir haben von den älteren Menschen viel von ihrem Leben erfahren. Und auch wir haben von unserem Alltag erzählt", so Schülerin Marlene Löberbauer. Von den MitarbeiterInnen des Seniorenwohnhauses Karl Borromäus der Caritas für Betreuung und Pflege erfuhren die GymnasiastInnen viel über die Krankheiten älterer Menschen. "Da eine Gruppe im Wohnbereich kochte, in dem ausschließlich an Demenz erkrankte Menschen wohnen, erfuhren wir einiges über diese Krankheit", so eine Schülerin.
"Das Essen war wirklich gut", lobte Bewohnerin Roswitha Willnauer die Kochkünste. Kein Wunder, dass die Schnitzel und die drei Apfelstrudel innerhalb kürzester Zeit verspeist wurden. "Uns wird der Nachmittag noch lange in Erinnerung bleiben. Den SchülerInnen gefiel vor allem das familiäre Klima in den Wohngruppen und dass die Leute, die hier wohnen und arbeiten so lebensfroh sind", freut sich ihr Professor, Mag. Franz Weißhäupl.
Wir gratulieren:

- Foto: Diakoniewerk; v.l.n.r. Maria Füreder, Isabella Darmann, Elisabeth Rennmayr, Birgit Pointner, Augustine Lechthaler.
Am 12. Februar 2010 wurde drei MitarbeiterInnen der Seniorenwohnhäuser Karl Borromäus und St. Anna das Diplomzeugnis übergeben: sie haben die nach 1 ½ jähriger Studienzeit berufsbegleitend den Diplomlehrgag besucht und dürfen sich nun DiplomsozialbetreuerInnen / Altenarbeit nennen.
Elisabeth Rennmayr, MAS, Heimleiterin des Seniorenwohnhauses Karl Borromäus und Maria Füreder, Pflegedienstleitungsstellvertreterin von St. Anna gratulierten den Diplomandinnen Augustine Lechthaler (Karl Borromäus), Birgit Pointner (Karl Borromäus) und Isabella Darmann (St. Anna) anlässlich der Diplomfeier sehr herzlich.
Weiters erhielt Veronika Öller, Mitarbeiterin des Seniorenwohnhauses Karl Borromäus, am 12. Februar 2010 das Abschlusszeugnis zur Fachsozialbetreuerin Altenarbeit. Sie hat die 2 jährige Ausbildung am Ausbildungszentrum für Sozialbetreuungsberufe der Caritas für Betreuung und Pflege absolviert.
Herzlichen Glückwunsch!
Wundermittel "Zeit und Ruhe"

- Heimleiterin Elisabeth Rennmayr, MAS

- Oberarzt Dr. Bostl betreut die BewohnerInnen der Station "Langzeitbeatmung" im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus
Stationäre Langzeitbeatmung im Caritas-Seniorenwohnhaus Karl Borromäus verzeichnet große Erfolge
Seit einem Jahr gibt es im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus der Caritas für Betreuung und Pflege in Linz eine Station für acht langzeitbeatmete PatientInnen. Betreut werden hier Menschen, die nach einem Unfall oder nach schwerer Krankheit nicht mehr eigenständig atmen können und über einen längeren Zeitraum mithilfe einer Maschine beatmet werden müssen.
"Im letzten Jahr haben wir mit der Langzeitbeatmung sehr gute Erfahrungen gemacht", so Elisabeth Rennmayr MAS, Leiterin des Seniorenwohnhauses Karl Borromäus. "Insgesamt haben wir im vergangenen Jahr 23 Personen auf der Station betreut, davon konnten sechs vom Beatmungsgerät entwöhnt werden. Das heißt, dass diese Personen nun wieder selbständig atmen können - eine sehr erfreuliche Bilanz"
Lange Zeit wurden ausschließlich in Krankenhäusern BeatmungspatientInnen betreut. Für viele Angehörige wurde der Besuch durch lange Anreisewege erschwert. Mittlerweile gibt es in Oberösterreich ein ambulantes Pflegeteam, das die fachliche Versorgung zu Hause ermöglicht. Außerdem eröffnete das Landespflege- und Betreuungszentrum Schloss Haus in Wartberg ob der Aist 2008 eine Station für beatmungspflichtige PatientInnen.
Seit Jänner 2009 gibt es auch in der Landeshauptstadt eine angenehme Alternative für PatientInnen, die nicht zu Hause versorgt werden können - im Caritas-Seniorenwohnhaus Karl Borromäus. "Durch die familiäre und freundliche Atmosphäre im Wohnhaus wird den PatientInnen und auch ihren Angehörigen eine positive Umgebung geboten", so Elisabeth Rennmayr. "Die Faktoren ‚Zeit’ und ‚Ruhe’ sind ein wahres Wundermittel. Das Pflegepersonal nimmt sich sehr viel Zeit für die PatientInnen und deren Angehörige. Anders als auf der Intensivstation im Krankenhaus ist bei uns die Wohnatmosphäre vorherrschend. Es gibt hier keine Hektik, was sich sehr positiv auf die BewohnerInnen auswirkt." So war es auch bei Herrn B. Nach langer Krankheit konnte er nicht mehr selbständig atmen und wurde im Krankenhaus behandelt. Nach der Stabilisierung kam er ins Seniorenwohnhaus Karl Borromäus, dort wurde er weiterhin beatmet. Innerhalb eines halben Jahres verbesserte sich sein Zustand soweit, dass die Kanüle entfernt werden konnte. Heute lebt Herr B. in einem Seniorenwohnhaus seines Heimatbezirkes Perg. Inzwischen kann er wieder selbständig essen und auch sprechen.
"Ohne die enge Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus der Elisabethinen wären solche Erfolge nicht möglich", betont Elisabeth Rennmayr. "Oberarzt Dr. Bostl oder seine Vertretung kommen zur Visite und sind telefonisch rund um die Uhr erreichbar."
Diese hohe Fachkompetenz und die gute Atmosphäre im Seniorenwohnhaus ermöglichen den Menschen dort mehr Lebensqualität und ein Gefühl, angenommen und verstanden zu werden.
Informationen zur Langzeitbeatmung im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus:
Tel. 0732/771110 - 0
e-mail: skb@caritas-linz.at
Karl Borromäus
Bethlehemstraße 56 - 58
4020 Linz
Tel. 0732/771110 - 0
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