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ASYL IN ÖSTERREICH oder "Ist der Krieg jetzt fertig Mama?" - 11.10.07

Das Thema Asyl in Österreich ist derzeit durch das Abschiebe-Drama der Familie Zogaj in aller Munde. Doch was bedeutet es für die betroffenen Menschen wirklich, AsylwerberInnen in Österreich zu sein? Ihre Sorgen und Probleme sind für niemanden sichtbar, für kaum jemanden vorstellbar.

Ein neuer Film der Medienwerkstatt Linz in Kooperation mit der Flüchtlingshilfe der Caritas OÖ. eröffnet konkrete Einblicke. Der Film erzählt Geschichten von Menschen, die in Österreich um Asyl ansuchen - über ihre Heimat, ihre Flucht, ihre Hoffnungen, über ihr Leben in Österreich. Der Film enttarnt Rassismen und Klischees. "Herr Bimbo", ehemaliger Friedensaktivist aus Eritrea und seit 12 Jahren  österreichischer Staatsbürger, begleitet auf seine humorvolle Art durch den Film. "Sein messerscharfer Witz ist überwältigend, er bringt uns zum Lachen, wo wir weinen möchten", so das Filmemacher-Team Patricia und Arne Marchart, die gemeinsam mit MitarbeiterInnen der Caritas-Flüchtlingshilfe OÖ. den Film produziert haben. Sie haben AsylwerberInnen aktiv in das Projekt eingebunden. "Wer mitmachen wollte, bekam eine Kamera, um das Leben aus dem eigenen Blickwinkel zu filmen. Der Film ist durch das große Engagement von allen Mitwirkenden entstanden, durch die Bereitschaft etwas Unsichtbares sichtbar zu machen."


Der Dokumentarfilm "Asyl in Österreich" feiert am 25. Oktober 2007 um 18 Uhr im Moviemento Kino, Dametzstraße 30, in Linz seine Premiere. Im Anschluss an den Film findet eine Diskussion u.a. mit Soziallandesrat Josef Ackerl statt. Weitere Infos unter www.schutzfilm.at

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