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Sparkasse Grieskirchen unterstützt pflegende Angehörige

Zuhören und verstehen.

Foto (v.l.): Karin Dallinger, Caritas-Gesprächsgruppenleiterin Grieskirchen, Margarete Kemptner, Regionalleiterin Mobile Familien- und Pflegedienste der Caritas, Marlene Mayr, Leiterin Servicestelle Pflegende Angehörige, Mag. Martin Eilmannsberger, Servicestelle Pflegende Angehörige, Direktor Georg Loimayr, Direktor der Sparkasse Grieskirchen. Foto: Caritas.

Georg Loimayr, Direktor der Sparkasse Grieskirchen überreichte am 8.2.2010 einen Scheck über 1.500 Euro an Marlene Mayr, Leiterin der Servicestelle für pflegende Angehörige der Caritas für Betreuung und Pflege. Die Spende kommt aus dem Regionalfonds der Sparkasse OÖ. und unterstützt die regionalen Angebote im Bezirk Grieskirchen für pflegende Angehörige.

Karin Dallinger und Erika Pointner begleiten im Bezirk Grieskirchen seit neun Jahren pflegende Angehörige in Gesprächsgruppen der Caritas: "Zehn bis 15 Teilnehmerinnen besuchen unsere Treffen, die einmal im Monat im Kompetenzzentrum der Caritas für Betreuung und Pflege in Grieskirchen stattfinden. Es ist wichtig für diese Menschen, dass sie Gesprächspartnerinnen haben, die sie verstehen, weil sie sich in einer ähnlichen Situation befinden", betont Dallinger. "Wir freuen uns immer über neue Gesichter, so entsteht eine positive Dynamik."

Seit zwei Jahren gibt es auch in Gaspoltshofen eine Gesprächsgruppe, die von Berti Gaubinger und Aloisia Schön begleitet wird. Die ehrenamtlichen Leiterinnen erleben immer wieder, wie wichtig der Austausch für die Betroffenen ist: "Ich bin jeden Tag auf mich alleine gestellt. In der Gruppe kann ich mich mit Leuten austauschen, die die gleichen Erfahrung machen - das stärkt mich und baut auf", so eine Teilnehmerin.

80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen in Österreich werden von ihren Angehörigen zu Hause betreut und gepflegt. Ohne diesen "größten Sozialdienst" wäre die häusliche Pflege weder aus finanzieller noch aus organisatorischer Sicht zu bewerkstelligen. Für pflegende Angehörige bedeutet die Übernahme der Pflege aber häufig gravierende Veränderungen: Neben der schwierigen Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sind sie oftmals vor finanzielle und/oder organisatorische Hürden gestellt und starken psychischen Belastungen ausgesetzt. Nicht wenige Pflegende erbringen seit vielen Jahren (die durchschnittliche Pflegedauer liegt derzeit bei 7,5 Jahren) den Dienst am Nächsten bei teils sehr hohen Pflegestufen und stellen dabei ihre eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund. Soziale Kontakte nehmen ab. Isolation und Einsamkeit sind oftmals die Folge.

Hier greifen die Angebote der Servicestelle für pflegende Angehörige der Caritas für Betreuung und Pflege:  psychosoziale Beratungen (seit 2007 werden sie auch im Kompetenzzentrum der Caritas in Grieskirchen angeboten), Gesprächsgruppen, Erholungstage und Veranstaltungen bieten diesen Menschen Orientierung, Kraft, Hilfe und Informationen, um ihren Alltag besser zu meistern.

 

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