Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Vom Beruf zur Berufung

07.09.17

Bildtext: Sandra Wahl kommt regelmäßig zu Meinhard Truppe, um ihn bei der Körperpflege zu unterstützen. Die Luftenbergerin ist eine Spätberufene im Pflegebereich: Mit 39 wagte sie den Schritt, ihrer Leidenschaft zu folgen.


Über 20 Jahre arbeitete Sandra Wahl im Verkauf. Als der Leidensdruck zu hoch wurde, folgte sie ihrer eigentlichen Leidenschaft: der Pflege älterer Menschen.

Manchmal braucht es nur eine Kleinigkeit, um den Boden unter den Füßen zu verlieren. Als Sandra Wahl eines Morgens in die Wohnung der 83-jährigen Maria Eder kam, fehlte genau diese Kleinigkeit: der Stoppel vom Gehstock. Weg war das Gefühl von Sicherheit beim Gehen auf den Fliesen. Eigentlich war Sandra Wahl dort, um der Seniorin bei der Körperpflege zu helfen und ihr das Frühstück herzurichten. Als Mitarbeiterin der Mobilen Pflegedienste der Caritas kommt sie regelmäßig zu den älteren Leuten nach Hause und unterstützt sie bei Tätigkeiten, die für sie alleine nicht mehr zu schaffen sind.

In diesem Fall hieß es jedoch, kreativ zu werden. Die Tochter von Frau Eder war nicht erreichbar. Ein Behelf musste aber her, damit die Dame nicht am Fliesenboden ausrutscht.

 

Lesen Sie die Titelgeschichte über den Arbeitsalltag in den Mobilen Pflegediensten in der aktuellen Ausgabe der „nah dran“. Gerne senden wir Ihnen ein Exemplar zu: Caritas Information, Tel. 0732/7610-2020, information(at)caritas-linz.at