Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Caritas OÖ-Direktor Kehrer zur Kriminalisierung eines unschuldigen Asylwerbers

10.09.18

Foto: Caritas/Wakolbinger

Die „Politik“ von FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus lässt bei Menschen mit christlichem und humanitärem Menschenbild die Alarmglocken schrillen. Wir dürfen nicht zulassen, dass die öffentliche Kriminalisierung eines jungen unschuldigen Asylwerbers salonfähig wird und man ohne jede Skrupel und Konsequenzen wehrlose Menschen gezielt in ein schlechtes Licht rückt. Derartige Anschuldigungen wirken wie ein schleichendes Gift in unserer Gesellschaft und spalten unser Land. Bei den Menschen bleibt etwas picken, auch wenn FPÖ-Klubmann Gudenus seine „Verwechslung“ offiziell eingestanden hat. Die Politik mit Herabwürdigungen, hasserfüllten Attacken und Häme hat derzeit leider immer öfter Methode. Werte wie die Achtung der Menschenrechte und Humanität werden dabei einfach über Bord geworfen. Ich hoffe sehr darauf, dass viele Menschen ihre Betroffenheit äußern und auf allen Ebenen aktiv werden um für Respekt und Würde im Umgang miteinander einzutreten. Gemeinsam müssen wir das beginnende Abdriften unserer Gesellschaft in ein Zusammenleben, das von Hass, Neid und Missgunst erfüllt ist, verhindern.