Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Vorlesetag: Caritas Lerncafés sind mit dabei!

25.03.19

Sigrid Spörk liest Kindern vor

Beim zweiten österreichischen Vorlesetag am 28. März 2019 wird auch in zahlreichen Lerncafés der Caritas vorgelesen. „Denn Bildung ist die beste Armutsprävention“, so Landau.

„Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. Das sind die wichtigsten Ziele, die Schülerinnen und Schüler verfolgen, und wir Erwachsene sollten sie dabei auf allen Ebenen unterstützen“, erklärt Caritas Präsident Michael Landau: „Denn Bildung ist die beste Armutsprävention! Ich freue mich daher sehr, dass auch beim 2. Vorlesetag in Österreich zahlreiche Caritas Organisationen mitmachen und Kindern dabei helfen, das Lesen für sich zu entdecken.“

Caritas Lerncafés machen mit

Gut Lesen zu können, ist eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Schullaufbahn. In den 54 Caritas Lerncafés österreichweit wird Lesen lernen daher großgeschrieben.

In Oberösterreich sind Handpuppen am Vorlesetag im Lerncafé Marchtrenk zu Gast. Gelesen wird das Buch "Die hässlichen Fünf" von Axel Scheffler. Im Lerncafé Vöcklabruck beschäftigen sich die Kinder mit dem Buch und dem Thema „Ich bin Ich“.

Caritas Lerncafés verbessern Bildungschancen

Alles, was in die Bildung von Kindern investiert wird, wird in die Zukunft Österreichs investiert. Unter diesem Motto hat die Caritas 2007 die Lerncafés und damit ein kostenloses Lern- und Nachmittagsbetreuungsangebot ins Leben gerufen. 2018 besuchten österreichweit über 2.000 Kinder und Jugendliche regelmäßig eines der 54 Lerncafés. 830 Ehrenamtliche - pensionierte Lehrerinnen und Lehrer, StudentInnen und Berufstätige - lernten mit den Kindern und Jugendlichen. Koordiniert werden die Lerncafés durch hauptamtliche MitarbeiterInnen der Caritas. Über 850 lernwillige Kinder und Jugendliche stehen auf der Warteliste für einen Platz. „Wir wollen möglichst vielen Kindern und Jugendlichen dabei helfen, ihre Fähigkeiten und Talente zu entdecken“, sagt Michael Landau: „Wir erkennen an der leider sehr langen Warteliste einen sehr hohen Bedarf und würden uns wünschen, dass dieses sinnvolle Angebot weiter ausgebaut werden kann. Das wird, wie in der Vergangenheit, nur gemeinsam gelingen.“

Die bisherige Unterstützung durch öffentliche Mittel, allen voran des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres sowie die Hilfe der Privatwirtschaft und vieler Spenderinnen und Spendern, hat das Erfolgsprojekt „Lerncafés“ möglich gemacht.