Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Caritas wird grüner: 100 neue Jungbäume beleben die Standorte

18.11.20

Am Foto v. li: Hort-Leiter Herbert Zauner, Onil, Carina, Abbas, Praktikantin Lina Moos und Hortpädagogin Ursula Miksch forsteten im Garten vom Kompetenzzentrum für Hör- und Sehbildung in Linz auf.

Kinder und Jugendliche, die von der Caritas für Menschen mit Behinderungen betreut und begleitet werden, nutzten den Herbst für eine große Baumsetz-Aktion. An den Caritas-Standorten St. Isidor in Leonding, St. Pius in Peuerbach und im Garten des Kompetenzzentrums für Hör- und Sehbildung in Linz wurden fast 100 junge Laubbäume gepflanzt.

In St. Isidor übernahmen die Kindergarten- und Hortkinder unter fachlicher Anleitung von Förster Christoph Geier von der Diözesanen Immobilienstiftung das Ausgraben und Einsetzen von drei Jungbäumen. Er erklärte ihnen auch, warum der Herbst die ideale Jahreszeit ist, Bäume und Büsche zu pflanzen. Für die weiteren 28 Bäume, die noch gepflanzt wurden, bekam der Förster Unterstützung von Jugendlichen, die am Caritas-Standort St. Elisabeth eine Berufliche Qualifizierung absolvieren.

Im Garten des Kompetenzzentrums für Hör- und Sehbildung der Caritas in der Kapuzinerstraße packten die Kinder des Integrativen Heilpädagogischen Horts mit an: Gemeinsam mit Mitarbeitern des Infrastruktur-Teams und Hort-Leiter Herbert Zauner wurden Elsbeere, Speierling, Schwarznuss, Berg-Ahorn und Baumhasel eingesetzt. Während der Arbeit plauderten die Jungförster über die zahlreichen guten Gründe, warum man Bäume pflanzen soll: Nicht nur wegen der besseren Luft, sondern weil auch die Wanzen ein Zuhause brauchen und die Hängematte wo befestigt werden muss. „Nachdem wir leider im Frühling einige kranke Bäume entfernen mussten, sind wir froh, dass wir jetzt wieder nachpflanzen konnten. Unser Spielplatz im Wald ist einzigartig im Zentrum von Linz“, sagt Caritas-Mitarbeiter Herbert Zauner. Hort-Kind Onil freut sich schon auf den Frühling: „Das wird interessant, wenn wir die Bäume dann wachsen sehen. Jetzt tut sich ja nix mehr im Winter.“