Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Mit einem Lebkuchenhaus gleich mehrfach Freude schenken

03.12.20

Mit 600 selbstgebackenen Lebkuchenhäusern – zum Teil im Selbstbausatz - unterstützen die Don Bosco-SchülerInnen die Caritas-Einrichtungen im Bezirk Vöcklabruck. „Der Erlös durch den Verkauf kommt Alleinerziehenden, Familien, Kindern oder älteren Menschen in Not zu Gute, die aus dem Bezirk Vöcklabruck sind und Unterstützung brauchen“, erklären die Caritas-Mitarbeiterinnen Christine Schön und Elisabeth Kienberger aus Vöcklabruck.

Bestellungen sind unter christine.schoen(at)caritas-linz.at oder 0676/8776 2022 möglich. Die Abholung ist im Caritas-Büro, Parkstraße 1, in Vöcklabruck.

Für die SchülerInnen der 1. und 2. Klasse der der Don Bosco Schule in Vöcklabruck standen die Kochstunden der vergangenen Monate ganz im Zeichen der Caritas-Lebkuchenhäuser. Mit Unterstützung ihrer Pädagoginnen Christine Lahninger und Elfriede Waldhör produzierten sie 600 Lebkuchenhäuser. „Die Schülerinnen haben unsere Erwartungen übertroffen: Es wurden Prototypen gefertigt, Backformen mit dem 3D-Drucker erstellt, gebacken, verpackt und sogar ein QR-Code mit der Bauanleitung erstellt. Passend zum Lebkuchenteig haben sie eine Punschessenz kreiert“, zeigen sich die Lehrerinnen von dem Engagement ihrer Kochgruppen begeistert. Die Zutaten für die Lebkuchenhäuser stammen großteils aus Spenden. Derzeit dekorieren die SchülerInnen ein Lebkuchenhaus-Schaufenster am Stadtplatz, für das die Kinder vom Don Bosco-Kindergarten Sterne gebastelt haben.


„Wer ein Lebkuchenhaus oder eine Punschessenz kauft, unterstützt die Einrichtungen der Caritas im Bezirk Vöcklabruck. Das Geld geht an die Sozialberatungsstelle, wo seit Ausbruch der Corona-Krise immer mehr Menschen aus dem Bezirk Beratung und Unterstützung suchen. Wer schon vor Corona mit unterschiedlichsten Notlagen und persönlichen Krisen zu kämpfen hatte, hat es jetzt oft noch schwerer“, wissen die Caritas-Mitarbeiterinnen. Ein Teil des Geldes kommt aber auch dem Caritas-Lerncafé zu Gute, das Christine Schön leitet und wo Kinder und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien eine kostenlose Lern- und Nachmittagsbetreuung erhalten. „Vielen Kindern fällt das Lernen im Homeschooling schwer. Wir unterstützen, begleiten und motivieren derzeit online oder telefonisch aus der Ferne, dass die SchülerInnen im Lernstoff nicht zurückfallen“, fügt Christine Schön hinzu. Auch die Caritas-Servicestelle, wo es eine kostenlose Beratung für pflegende Angehörige gibt, verzeichnet starken Zulauf: Die Corona-Krise fordert auch jene besonders, die Zuhause einen Menschen pflegen oder betreuen.