Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Werke von KünstlerInnen aus St. Pius im Parlament

Für die BewohnerInnen aus St. Pius, einer Einrichtung der Caritas für Menschen mit Behinderungen in Steegen/Peuerbach war gestern ein großer Tag: Zweiter Nationalratspräsident Dr. Michael Spindelegger und NR-Abgeordneter Bgm. Wolfgang Großruck luden am 7. November 2007 in die Klubräumlichkeiten der ÖVP im Parlament in Wien zu einer besonderen Ausstellungseröffnung: In den ehrwürdigen Räumlichkeiten des Parlamentes werden nun Kunstwerke aus St. Pius präsentiert. Gestaltet wurden die Werke einerseits von BewohnerInnen im Rahmen der Mal- und Gestaltungstherapie, ein Teil davon stammt aus den jährlich stattfindenden KünstlerInnenworkshops, bei denen Menschen mit Beeinträchtigungen gemeinsam mit bekannten KünstlerInnen kreativ arbeiten.

Mit dabei bei der Ausstellungseröffnung waren viele BewohnerInnen und MitarbeiterInnen von St. Pius, sowie LH Dr. Josef Pühringer, LH-Stv. Franz Hiesl, Caritaspräsident Franz Küberl, eine große Zahl an Abgeordneten zum Nationalrat und eine Abordnung von Bürgermeistern und GemeindevertreterInnen aus der Region rund um Steegen, an der Spitze der Bürgermeister von Steegen, OSR Kurt Friedwagner.

Dr. Michael Spindelegger eröffnete die Ausstellung mit einem Lob an die Caritas-Einrichtung: Bei einem 
Besuch im Frühjahr habe er sich selbst davon überzeugen können, dass die MitarbeiterInnen in St. Pius eine besondere Atmosphäre gestalten und diese von den BewohnerInnen auch zurückgegeben werde. „Die Ausstellung soll eine Wertschätzung der Arbeit sein, die in St. Pius geleistet wird, und die MitarbeiterInnen und BewohnerInnen von St. Pius verdienen sich diese Wertschätzung.“

LH Dr. Josef Pühringer freut sich darüber, „dass die Arbeit aus St. Pius an der ersten Adresse der Republik Österreich sichtbar gezeigt werden kann“. Zur Würde des Menschen gehöre es dazu, seine Fähigkeiten anzuerkennen: „Heute steht nicht die Behinderung im Vordergrund, sondern die musischen Kräfte“, so Pühringer.