Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Wirbelsturm Sidr in Bangladesch

19.11.07

Caritas bittet um Spenden für die Opfer des Zyklons. 20.000 Euro Soforthilfe aus Österreich werden den Katastrophenopfern zur Verfügung gestellt.

Mit Windgeschwindigkeiten bis 240 Stundenkilometer hat ein verheerender Wirbelsturm in Bangladesch mehr als 240 Menschen in den Tod gerissen. Weil die Caritas, auch mit Mitteln aus Österreich,  nach den verheerenden Zyklon-Flutwellen von 1991 in Bangladesch hunderte Zyklon-Schutzanlagen errichtet und tausende Freiwillige im Katastrophenschutz ausgebildet hat, konnten die Caritas-HelferInnen den Betroffenen sofort zur Seite stehen. „Derzeit bereiten unsere lokalen KollegInnen vor allem Wasser mit Wasserreinigungstabletten auf und verteilen es an die Betroffenen“, berichtet Sabine Wartha von der Katastrophenhilfe der Caritas Österreich. Aber  auch Essen, Decken und Matratzen müssen verteilt werden, um den Opfern das Überleben zu sichern.“  

Für diese erste Nothilfe hat die Caritas Österreich  zunächst 20.000 Euro zur Verfügung gestellt. Der Zyklon "Sidr" raste am Donnerstagabend über den Südwesten des Landes hinweg und zerstörte nach Behördenangaben tausende Stroh- und Lehmhütten. Über 600.000 Menschen mussten ins Landesinnere fliehen. Die Hilfe wird noch  lang notwendig sein, weiß Wartha: „In vielen Regionen wurde die gesamte Ernte vernichtet. Fischer haben ihre Boote verloren.  Die Menschen werden noch viele Monate unsere Unterstützung brauchen, um nach der Katastrophe wieder auf eigenen Beinen zu stehen.“

Die Caritas bittet um Spenden für die Opfer des Wirbelsturms in Bangladesch:

RLB OÖ 1.245.000

BLZ 34.000

Kennwort: Wirbelsturm Bangladesch

Foto: Reuters/www.alertnet.org, Rafiquir Rahman