Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Leuchtendes Zeichen für sozialen Zusammenhalt

Am 16. November wurden unter dem Motto „Eine Million Sterne“ in vielen Städten in Österreich Gebäude, Brücken und Plätze durch Tausende von Kerzen beleuchtet. In OÖ lud die Caritas gemeinsam mit der Stadtpfarre Linz zum Lichter-Anzünden auf den Pfarrplatz ein.

Fast 2000 Kerzen setzten dort ein „leuchtendes“ Zeichen gegen die Armut und für ein solidarisches Miteinander in Österreich. „Mit der Aktion wollten wir auch ein Stück weit die Armut im eigenen Land sichtbar machen, weil sie sonst meist im Verborgenen geschieht“, so Caritas-Direktor Mathias Mühlberger. „In unserer Gesellschaft fehlt es oft an „Spürsinn“ für die Probleme und Nöte der anderen.“ Um Menschen in Not im eigenen Land zu helfen, führt die Caritas jetzt im November auch die „Elisabethsammlung“ durch.

Spendenkonto:

RLB 1.245.000, BLZ 34 000

Kennwort: Elisabethsammlung

Für alle, die nicht bei der Aktion dabei waren, gibt es die Möglichkeit, zu Hause den eigenen, ganz persönlichen „Stern“ leuchten zu lassen: In den Hofer-Märkten werden Teelicht-Sets in Glaskerzenständern um 4,99 Euro verkauft, davon gehen 2 Euro an die Caritas für die Hilfe für Menschen in Not in Österreich.

In der Caritas-Arbeit wird Armut sichtbar
Von Jahr zu Jahr steigt die Anzahl der Vorsprachen von Hilfesuchenden in den Caritas-Beratungsstellen in OÖ. an:  2005 wurden rund 7900 Beratungen mit 3600 Menschen durchgeführt, 2006 waren es rund 8200 Beratungen mit 3700 Personen. Armut macht krank, einsam und verzweifelt. Die Caritas kittet, wo es geht. Was gar nicht so einfach ist. Die Menschen, die sich an die Caritas um Hilfe wenden, müssen im Schnitt mit 8 Euro pro Tag für Essen, Kleidung, und andere Dinge des täglichen Bedarfs auskommen. Eine defekte Heizung kann da schon zu einem Finanzdebakel werden, der Schulanfang ein großes Loch ins Familienbudget reißen.