Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Mit den KlientInnen ihren Weg gehen

Betreuung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen: Herausforderungen und Chancen“: Das war das Motto, unter dem sich am 24. Oktober 2007 in Engelhartszell mehr als 200 MiterbeiterInnen, VertreterInnen anderer Sozialdienstleiser und PolitikerInnen zum Gedanken- und Informationsaustausch trafen. „invita hat sich als innovativer Partner im Finden von individuellen Betreuungsformen für spezielle Fälle erwiesen“, lobte u.a. Soziallandesrat Josef Ackerl die Zusammenarbeit.

Wie wichtig eine regionale Betreuung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen für den Heilungsprozess bzw. die Stabilisation ist, erläuterte Primar Dr. Spaemann, Leiter der psychiatrischen Abteilung im Krankenhaus Braunau: „Ein zu langer stationärer Aufenthalt führt zu einer Scheingesundung. In der verzerrten Umgebung im Krankenhaus findet sich der Patient zurecht, wichtig ist es aber, dass er in seinem gewohnten Umfeld eine passende Betreuung hat.“ Er forderte einen gemeindepsychiatrischen Verbund zur Vernetzung der regionalen Sozialdienstleister, um den zukünftigen Aufgaben gerecht zu werden.

Besondere Betreuungsformen für besondere Menschen: Unter diesem Leitsatz bietet invita an mehreren Standorten hoch spezialisierte Begleitungs-, Förderungs- und Beschäftigungsangebote für Menschen mit unterschiedlichsten psychischen Erkrankungen und Leistungsminderungen. „Dazu braucht es aber auch besondere MitarbeiterInnen“, betont invita-Leiter Ernst Leidinger. „Sie müssen sich auf Unkonventionelles einlassen können, mit den KlientInnen ihren Weg gehen, sich und ihnen Zeit geben – einfach mit ihnen mitleben.“