Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Babysachen für bedürftige Familien in Osteuropa

09.01.08

Groß ist die Freude, wenn ein Kind geboren wird. Eltern, Verwandte und Freunde bereiten den großen Tag vor, das kleine Bett wird hergerichtet, der erste Strampler wird bereitgelegt und die Babybadewanne gekauft. Doch nicht überall ist die Freude ungetrübt: Wer kaum genug Geld für eine tägliche warme Mahlzeit hat, dem fehlt erst recht das Geld für die Babyausstattung. Sorgen und Zweifel überschatten die Vorfreude – zum Beispiel in jenen Teilen Osteuropas, in denen noch vor wenigen Jahren Krieg herrschte und wo heute nach wie vor die Armut regiert.

In den osteuropäischen Partnerländern der  Caritas Auslandshilfe (Rumänien, Weißrussland, Serbien und Bosnien-Herzegowina), sind ein eigenes Kinderbett und Erstlingsausstattung für viele werdende Eltern unerschwinglich. Angesichts dieser Not startet die Auslandshilfe in Zusammenarbeit mit den Pfarren eine Sammelaktion für Baby- und Kleinkinderausstattung.

Die Babysachen können von 4. bis 24. Februar 2008 in einige oö. Pfarren gebracht werden, und werden dann von den Partnerorganisationen an kinderreiche und bedürftige Familien weitergegeben, zum Beispiel im Sozialhilfezentrum Mostar in Bosnien, oder in der Armenküche Gomel in Weißrussland, wo die Mutter-Theresa-Schwestern täglich bis zu 160 Menschen – darunter auch viele Kinder – verköstigen.

Welche Pfarren sich an der Aktion beteiligen und weitere Infos bei der Auslandshilfe, Tel. 0732/7610-2161; E-mail: auslandshilfe(at)caritas-linz.at

Flugblatt zur Sammelaktion zum Download (2,2mb)