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Olympische Spiele: AthletInnen "versilbern" St. Pius

15.07.11

Mit vier Medaillen im Koffer kehrten die Special Olympics-TeilnehmerInnen aus Griechenland heim. Nachdem sie in St. Pius herzlich Willkommen geheißen wurden, gab es auch noch einen Empfang bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer in Wien.

„Ich bin sehr stolz auf meine Silberne in Tennis“, freut sich der Olympia-Zweite Ronald Falkner. Gemeinsam mit vier weiteren AthletInnen aus St. Pius, einer Einrichtung der Caritas für Menschen mit Behinderungen in Steegen/Peuerbach, nahm er an den Special Olympics 2011 in Athen teil. Mit insgesamt vier Medaillen im Gepäck trafen die erfolgreichen SportlerInnen vor kurzem mit ihrem Betreuungsteam wieder in der Heimat ein, wo sie herzlich empfangen wurden.

„Der feierliche Einzug von 7.500 SportlerInnen und 2.500 TrainerInnen in die mit 70.000 Menschen gefüllte alte griechische Sportstätte erwies sich als einer der schönsten Höhepunkte in den 16 Tagen. Ich habe die Special Olympics als eine große Familie empfunden. Egal welche Nation, egal ob Medaille oder nicht, die Veranstaltung war geprägt von Herzlichkeit, Menschlichkeit, Anerkennung und Respekt jeder Leistung“, zieht Trainerin Elisabeth Schwanthaler Bilanz. Mit dem Team aus St. Pius kämpften rund 190 Nationen um Medaillen. Und der Erfolg der Mannschaft aus dem Hausruckviertel kann sich sehen lassen: Peter Brandstätter erspielte zweimal Silber im Tennis Doppel- und Einzelbewerb. Fritz Strasser und Ronald Falkner konnten sich ebenfalls über Silber im Tennis freuen. Die Boccia-Ladies Inge Weinberger und Barbara Hiesböck erreichten mit Platz 4 die „blecherne“ Medaille, waren aber dennoch mit ihren Leistungen überglücklich.

Einen großartigen Abschluss der Special Olympics erlebte die gesamte österreichische Delegation in Wien. Dort wurden die AthletInnen von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer persönlich empfangen. Ein unvergessliches Erlebnis.