Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Ökologisch auf vier Rädern: Fabasoft übergibt Elektroauto

08.09.14

Die Fabasoft AG legt als eines der führenden IT-Unternehmen in Europa großen Wert auf Nachhaltigkeit und humanitäres Engagement. Eine Kombination dieser beiden Ziele kann nun im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der Caritas in Oberösterreich verwirklicht werden: DI Helmut Fallmann, Mitglied des Vorstandes der Fabasoft AG, übergab den Autoschlüssel zur Nutzung eines BMW i3 an die Caritas für Kinder und Jugendliche.

„Wir freuen uns sehr über das Elektroauto von Fabasoft,“ so Mag.a Edith Bürgler-Scheubmayr, Geschäftsführerin der Caritas für Kinder und Jugendliche. „Es gibt zahlreiche Einsatzgebiete, die wir nun besser abdecken können.“ Derzeit werden in über 300 kirchlichen Kinderbetreuungseinrichtungen in OÖ rund 17.500 Kinder betreut. Wenn PädagogInnen dort mit schwierigen personellen, pädagogischen oder finanziellen Fragestellungen bei den Kindern und Jugendlichen konfrontiert sind, für die sie alleine keine Lösung finden, können sie sich an die Fachberaterinnen der Caritas wenden. Denn vier Augen sehen mehr als zwei, und der Blickwinkel einer Außenstehenden bietet oft neue Ideen. Dies soll zum einen problematische Entwicklungen der Kinder verhindern und zum anderen auch die Krabbelstuben-, Kindergarten- und HortpädagogInnen durch ganzheitliche und ressourcenorientierte Beratung entlasten.

Elektrofahrzeuge unterstützen ökologische Nachhaltigkeit

Franz Kehrer, MAS, Direktor der Caritas in OÖ, zeigt sich glücklich über das soziale und ökologische Engagement. „Wir leben auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen. Durch die Verwendung von Elektroautos stehen wir gemeinsam mit Fabasoft dafür ein, verstärkt auf erneuerbare Energien zu setzen“, betont Kehrer. „Unser Handeln sollte stets durch  Verantwortlichkeit und Gerechtigkeit geleitet sein. Es liegt in der Hand jeder und jedes Einzelnen von uns, durch viele kleine Veränderungen dafür zu sorgen, dass auch zukünftige Generationen die Möglichkeit auf ein gutes Leben haben.“ Schon seit einigen Jahren setzt die Caritas in Oberösterreich in vielen Arbeitsbereichen Klimaschutzmaßnahmen um. Neben Elektroautos wurden auch Dienstfahrräder angeschafft, im Seniorenwohnhaus Schloss und in St. Pius wurde auf  ein Biomasseheizwerk umgesattelt und auf dem Dach des Seniorenwohnhauses St. Anna eine Photovoltaik-Anlage errichtet. „Mit Fabasoft gehen wir gemeinsam die nächsten Schritte auf diesem Weg.“

Innerhalb des Fabasoft-Konzerns ist das Einsparen von Emissionen jedenfalls schon voll im Gange. So zählen die Hauptrechenzentren von Fabasoft in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu den CO2-sparsamsten Europas. Das Rechenzentrum in Nürnberg wird etwa durch eine innovative Kühlung mittels KyotoCooling betrieben. Auch im Bereich Mobilität setzt die Fabasoft auf einen modernen und umweltfreundlichen Konzernfuhrpark, dessen CO2-Ausstoß durch den Einsatz von bislang zwei BMW i3 nochmals gesenkt wird. Helmut Fallmann verfolgt zudem die Vision, dass Elektroautos in Hinkunft einen wesentlichen Anteil in der Verkehrsmittelwahl in Oberösterreich einnehmen. „Unsere Initiative mit der Caritas soll  den Anstoß liefern, dass in absehbarer Zeit mindestens 100 Elektroautos allein in der Region Linz von verschiedensten Unternehmen und Organisationen im Einsatz sind,“ so Fallmann weiter.

Nachhaltig ist auch das humanitäre Engagement der Fabasoft AG. Vorstand Helmut Fallmann engagiert sich seit Jahren persönlich für die Caritas und ist unter anderem Projektpate für Lerncafes im Rahmen der ‚Freunde der Caritas‘. „Es macht auch unsere Mitarbeiter stolz, wenn Fabasoft einen spürbaren Beitrag zur Verbesserung der Caritas-Betreuung von Kindern und Jugendlichen leisten kann,“ sagt Fallmann. „Damit ist unsere Zusammenarbeit noch lange nicht zu Ende: Das nächste Projekt wird in einem Engagement für das Tagesheim Kobryn in Weissrussland bestehen, wo Menschen mit Behinderung von Caritas-Mitarbeitern beste Betreuung erhalten.“