Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Elisabethmedaille an neun Persönlichkeiten verliehen

26.11.14

Die Caritas OÖ. würdigte im feierlichen Rahmen das soziale Engagement von neun Personen für und mit der Caritas in verschiedenen Tätigkeitsfeldern mit der Elisabethmedaille.

„Ihr Einsatz trägt dazu bei, dass das Netz des Lebens enger geknüpft ist und Menschen in schwierigen Lebenssituation trägt und stärkt“, so Franz Kehrer, MAS,  Direktor der Caritas in Oberösterreich, bei der Verleihung der Medaillen. Er dankte jeder/jedem einzelnen für das Engagement und die Zeit, die sie anderen Menschen schenken.
Die Hl. Elisabeth ist Patronin der Caritas. Sie hat mit ihrem Einsatz für Arme und Kranke Beispiel gegeben für die Arbeit der Caritas. 


Elfriede Eidenberger
hat mit 17 Jahren die Ausbildung zur Familienhelferin in der Caritasschule begonnen, arbeitete als Familienhelferin, später als ehrenamtliche Einsatzleiterin und schließlich als Regionalleiterin der Mobilen Dienste in den Bezirken Urfahr Umgebung und Rohrbach. Heute ist sie Haussammlerin. Sie war und ist somit ihr Leben lang für die Caritas haupt- und/oder ehrenamtlich tätig.  

Ilona Pichler hat mit sehr viel Umsicht die breitgefächerte Caritasarbeit in der Pfarre Hartkirchen organisiert. Sie war Initiatorin der Gesprächsgruppe für Pflegende Angehörige in Hartkirchen und sie übernahm zusammen mit der RegionalCaritas Begleitungsaufgaben für Familien in Notsituationen. Sie erledigte mit den Menschen Amts- und Behördengänge, vermittelte sie an Hilfsstellen oder half zum Beispiel jugendlichen Familienmitgliedern berufliche Perspektiven zu entwickeln.

Friedrich Kaltseis war über 40 Jahre lang ehrenamtlicher Mandatsvertreter, Buchhalter, Förderwerber und Hauswart für den dreigruppigen Pfarrcaritas-Kindergarten Neukirchen am Walde. Fast rund um die Uhr konnte er kontaktiert werden, wenn es um die Behebung kleinerer aber auch größerer Mängel ging. Die Kinder freuten sich auch immer sehr darüber, wenn der „Friedl“ im Haus war – verbrachte er, dank seiner jagdlichen Kenntnisse, auch so manchen Projektnachmittag mit ihnen im Wald.

Dorothea Rammerstorfer aus Niederwaldkirchen engagiert sich seit mehr als 22 Jahren. Vor 20 Jahren organisierte sie gemeinsam mit der Katholischen Frauenbewegung insgesamt sieben Erholungsaktionen für nicht weniger als 217 Kinder, Opfer der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl. Aktuell erwirtschaftet Dorothea Rammerstorfer über Flohmärkte Spenden für St. Lukas (Projekt für krebskranke Kinder in Weißrussland) – im Vorjahr brachte sie 14.000 Euro dafür zusammen.  

Helene Swaczina war 34 Jahre lang in der Pfarre Linz-Herz Jesu als Pfarrsekretärin tätig und in dieser Funktion Ansprechperson in Sachen Buchhaltung und Personalangelegenheiten für die Pfarrcaritas-Kindergärten Pillweinstraße und Breitwiesergutstraße. Nach ihrer Pensionierung führte sie ihre Arbeit mit großer Sorgfalt noch 10 Jahre ehrenamtlich weiter. Heute engagiert sich Frau Swaczina voller Begeisterung in der Seelsorge im Caritas-Seniorenwohnhaus St. Anna am Linzer Froschberg.

 

Ebenfalls ausgezeichnet, aber bei der Verleihungsfeier nicht anwesend waren:

Hildegard Dorfinger geht seit 1948 (2014 war dies das 67. Mal) Haussammeln und hat sich auch sonst in sozialen Zwecken rund um die Pfarre Weyregg immer wieder engagiert. So nähte bzw. fertigte sie Kleider und Turbane für die Dreikönigsaktion, außerdem stellt sie für den Weihnachtsmarkt der kfb immer wieder Verkaufsmaterial, wie zum Beispiel einige ihrer selbstgemalten Bilder, zusammen.

Theresia Pachler ist auch seit nunmehr 66 Jahren Haussammlerin. Neben ihrem Engagement für die Haussammlung hat sie sich ihr ganzes Leben lang immer wieder für bedürftige Menschen eingesetzt. 2005 hat sie zudem mit dem Krankenhausbesuchsdienst begonnen. Immer wieder tätigte sie (meist im Stillen) finanzielle Unterstützungen für Verschiedenstes, was in der Pfarre nötig war. Als wohlhabende Frau schenkte sie das ihr Geschenkte großzügig weiter.

Manfred Fröhler
ist Lehrer in der Neuen Mittelschule in St. Ägidi. Seit fünf Jahren organisiert er die regelmäßigen Besuchsdienste der Schüler der 3. und 4. Klasse im Caritas-Seniorenwohnhaus St. Bernhard in Engelhartszell und begleitet sie dabei auch zu den ersten gemeinsamen Treffen. Manfred Fröhler organisiert die Fahrten und die Gruppeneinteilung und unterstützt die Schüler dabei, dass sie den Kontakt zu den BewohnerInnen halten.

Peter Augendopler engagiert sich seit Jahren im Forum  "Freunde der Caritas", hat in diesem Kreis die Patenschaft für Armenküchen der Caritas in Weißrussland und Serbien übernommen und zahlreiche großzügigen Geldspenden für Caritas-Hilsprojekte geleistet.  In der DR Kongo war er maßgeblich am Aufbau des sozialen Projektes "Cafe Mozart" (das gemeinsame Projekt von Schwester Litzlhammer aus Vöcklabruck und der Caritas OÖ) und der Bäckerei, in der Jugendliche aus armen Familien eine Lehre als BäckerIn machen können, beteiligt. Herr Augendopler hat für dieses Projekt verschiedene Backmaschinen gekauft und sich mit seinem Know-how eingebracht. Darüber hinaus unterstützt er mit Sponsoring regelmäßig Caritasprojekte und Anliegen in Oberösterreich. Zurzeit ist er gemeinsam mit der Caritas Kärnten am Bau einer Lehrbäckerei in Kenia für Jugendliche aus dem viertgrößten Slum von Nairobi beteiligt.  Für dieses Projekt spendet seine Firma "Backaldrin"  das Einrichtungsmaterial, wie Backöfen und Teigverarbeitungsmaschinen und stellt die Verschiffung und die Entsendung von BäckermeisterInnen zur Verfügung.