Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Zeichen setzen gegen Massensterben im Mittelmeer

700 Menschen in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Männer, Frauen, Kinder. Man mag sich nicht vorstellen, was in diesen Minuten geschah, als sich die Lungen mit Wasser füllten und jede Hilfe aussichtslos schien. Das Mittelmeer ist längst zu einem Massengrab geworden. Tausende liegen hier nebst jenen Idealen begraben, auf die wir in Europa ansonsten zu Recht stolz sein dürfen: Freiheit, Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe. Die Europäische Union mag Trägerin des Friedensnobelpreises sein. Klar ist: Ihr Umgang mit Flüchtlingen verdient diesen Preis nicht. Als im Herbst 2013 hunderte Menschen vor der Flüchtlingsinsel Lampedusa ertrunken sind, war die Betroffenheit groß. Doch gelernt haben wir nichts. Im Gegenteil: Die Rettungsaktion Mare Nostrum wurde eingestellt und durch eine Aktion ersetzt, deren oberstes Ziel der Schutz von Grenzen und nicht der Schutz von Menschen ist.
 
Ihre Unterschrift setzt Zeichen

Als Caritas haben wir  mit anderen Organisationen eine Petition gestartet, um gemeinsam ein Zeichen gegen diese Unmenschlickeit zu setzen: Bitte unterschreiben auch Sie auf der Website www.gegen-unrecht.at.

Setzen Sie heute gemeinsam mit uns ein Zeichen. Für mehr Rettungsringe. Mehr Menschlichkeit. Und eine Politik, die keine Menschen auf dem Gewissen hat.