Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Gedenken an die Opfer der Flüchtlingskatastrophe


Das Massensterben im Mittelmeer muss beendet werden. In wenigen Tagen sind 1100 Frauen, Männer und Kinder hilflos ertrunken. Vor den Toren der Festung Europa starben mehr als 20.000 Menschen in den vergangenen 25 Jahren. Auch in Oberösterreich wollen wir ein Zeichen setzen und den Opfern der Katastrophe gedenken.

Im Linzer Mariendom wird am Donnerstag, 23. April 2015 um 19.30 Uhr im Rahmen der wöchentlichen Abendmeditation den Opfern der Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer gedacht. Gemeinsam werden Kerzen entzündet um ein Zeichen der Mitmenschlichkeit zu setzen. Treffpunkt ist das Turmportal bei der Baumbachstraße. Alle Pfarren in Oberösterreich sind eingeladen, am kommenden Sonntag bei den Gottesdiensten ebenso ein Gedenken zu veranstalten.
Caritas-Direktor Franz Kehrer, MAS: „Täglich sterben Menschen auf der Suche nach Freiheit und Sicherheit vor unseren Grenzen. Wir müssen endlich hin- statt wegschauen und Taten gegen diese Unmenschlichkeit setzen.“
Je mehr Menschen sich solidarisch zeigen, desto eher ist die österreichische Bundesregierung gefordert, sich innerhalb der EU für eine menschliche Politik im Umgang mit schutzsuchenden Menschen einzusetzen. Mit einer Unterschrift der Online-Petition www.gegen-unrecht.at kann jeder und jede einzelne einen Beitrag leisten.

Das Mittelmeer ist längst zu einem Massengrab geworden. Dieses Sterben muss sofort ein Ende haben!