Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

SPAR-Caritas-Ausbildungsmarkt: Standortwechsel von St. Florian nach Asten

Drei Jugendliche mit Beeinträchtigung, die im SPAR-Caritas-Markt ihre Ausbildung absolvieren.

Der von der Caritas für Menschen mit Behinderungen seit Juni 2007 geführte SPAR-Ausbildungsmarkt für Jugendliche mit Beeinträchtigungen in St. Florian wird mit Ende Februar 2016 geschlossen. Die Substanz des Gebäudes so desolat, dass eine Generalsanierung mit zu hohen Kosten verbunden wäre. „Daher haben wir uns nach langem Überlegen dazu entschlossen, den Standort zu schließen und nach Asten zu übersiedeln“, erklärt Direktor Jakob Leitner, Geschäftsführer der SPAR-Zentrale Marchtrenk.

Der neue Markt in der Ringstraße 1 in Asten ist mit über 600 Quadratmetern größer als in St. Florian, er wird vor der Übernahme durch die Caritas von SPAR noch einer Erneuerung unterzogen. Die Eröffnung wird voraussichtlich im März 2016 stattfinden.

Der Abschied aus St. Florian fällt der Caritas nicht leicht. „Von Seiten der Gemeinde wie auch des Stiftes St. Florian gab es von Beginn an große Unterstützung für das Projekt. Beiden danken wir sehr herzlich, insbesondere auch Bürgermeister Robert Zeitlinger, der sich immer für das Projekt eingesetzt hat“, so Mag. Wolfgang Scheidl, Leiter der Abteilung Ausbildung und Arbeit der Caritas für Menschen mit Behinderungen. „Ein großes Danke gilt natürlich auch unseren treuen KundInnen in St. Florian. Wir werden vor allem für die älteren BürgerInnen einen Lieferservice andenken, um die Nahversorgung im Ort für sie zu erhalten.“

39 Jugendliche mit Beeinträchtigungen sind im SPAR St. Florian unter dem Motto „Dein Einkauf, meine Chance“ im Einzelhandel ausgebildet worden, über 80 Prozent davon konnten die Ausbildung positiv abschließen und anschließend einen Job finden, die meisten in anderen SPAR-Filialen. Die Caritas für Menschen mit Behinderungen betreibt den Markt als Einzelhändler und bietet so den Jugendlichen ein ganz „normales“ und nicht konstruiertes Arbeits- und Ausbildungsumfeld. Sie werden dabei von MitarbeiterInnen der Caritas begleitet und später bei der Suche nach einem Arbeitsplatz unterstützt.