Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

„Von zufriedenen MitarbeiterInnen profitieren die KundInnen“

Foto v.l.n.r.: Mag.a (FH) Doris Wurm, MSc, Mag.a (FH) Andrea Anderlik, MSc und Dipl.oec.troph. Anne Imbery

Die Caritas investiert in gesundheitsfördernde Maßnahmen für ihre MitarbeiterInnen. Den Mobilen Familien- und Pflegediensten ist dafür bereits zum dritten Mal in Folge das Gütesiegel „Betriebliche Gesundheitsförderung“ verliehen worden. Von 67 Betrieben, die das Gütesiegel am 9.2.2017 erhielten, sind es nur acht, welche somit seit dem Jahr 2011 das Gütesiegel führen dürfen.

Seit 2008 ist die betriebliche Gesundheitsförderung bei den Mobilen Familien- und Pflegediensten fix verankert. „Angefangen haben wir mit einem Bewegungsprojekt für die MitarbeiterInnen. Im Laufe der Zeit haben wir weitere Maßnahmen entwickelt, um belastende oder störende Faktoren, die aus der Arbeit resultieren, zu erkennen und möglichst durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren“, erklärt Anne Imbery, Leiterin der Mobilen Familiendienste. Dazu zählen Maßnahmen auf organisatorischer Ebene mit dem Ziel, MitarbeiterInnen in ihrer täglichen Arbeit möglichst gut zu unterstützen, wie z.B. ein neues Dienstplanprogramm oder neue Funktionen am Smartphone wie z.B. Navi-Funktion, medizinisches Wörterbuch, Kochbuch, Chatfunktion. Ebenso spielen neue Arbeitsmittel wie praktikable Dienstkleidung und größere Smartphones eine Rolle.

Ein eigens eingerichteter Gesundheits- und Qualitätszirkel greift regelmäßig die Ideen und Bedürfnisse aller MitarbeiterInnen bezüglich Gesundheitsförderung auf. Jährlich werden zudem mit dem Teamorientierungsgespräch alle MitarbeiterInnen zur Beteiligung eingeladen und bringen ihre Vorschläge zur Gestaltung des Arbeitsumfeldes ein. Die Steuerungsgruppe schließlich, zu der neben den Leiterinnen der Mobilen Familien- und Pflegedienste auch die Arbeitsmedizinerin, die Sicherheitsfachkraft sowie die Betriebsratsvorsitzende gehören, kümmert sich um die Umsetzung im Betrieb.

„Gesundheitsförderung im Betrieb verhindert keine Krankenstände, dafür bewirkt sie eine höhere Arbeitszufriedenheit. Das hat uns auch die Mitarbeiterbefragung bestätigt“, freut sich Doris Wurm, Leiterin der Mobilen Pflegedienste. Ein weiterer Schwerpunkt der betrieblichen Gesundheitsförderung sind regelmäßige Weiterbildungen, welche die MitarbeiterInnen fachlich unterstützen, aber auch die körperliche und seelische Gesundheit fördern, wie z.B. Kinästhetik-Schulungen oder Weiterbildungen zur Abgrenzung und Psychohygiene. Zusätzlich fördert auch der Betriebsrat Gesundheitsaktivitäten im Gruppen- oder Einzelsetting wie beispielsweise gesunde Teamjause oder Teamveranstaltungen.

„Von den gesundheitsfördernden Maßnahmen profitieren alle: Nicht nur die KollegInnen und Führungskräfte, sondern vor allem auch die KundInnen, die natürlich gerne von freundlichen und motivierten Caritas-MitarbeiterInnen unterstützt werden“, so Doris Wurm.