Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Wo der Adventkranz herkommt

14.12.18

Foto v.l.: Förster Martin Gschwandtner, Zivildiener Gerald Kastner, Kindergarten-Leiterin Christine Schuster (graue Haube), hinten: Kindergarten-Helferin Michaela Ashborn und Kindergarten-Pädagogin Hedwig Gschwandtner

Woher kommt eigentlich der Adventkranz? Dieser Frage gingen die Kinder des Heilpädagogischen Kindergartens der Caritas in Bad Ischl auf den Grund. Sie „begleiteten“ das Reisig vom Wald bis in die Kirche.

„Wir haben gemeinsam mit den Kindern die Entstehung eines Adventkranzes verfolgt: vom Abzwicken des Reisigs bis hin zur Adventkranzweihe“, erzählt Christine Schuster, Leiterin des Heilpädagogischen Kindergartens Bad Ischl. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Hedwig Gschwandtner organisierte sie den Ausflug in den Wald, wo Förster Martin Gschwandtner kindgerecht erklärte, warum ein Baum gefällt werden muss. Die Kinder durften das Holzfällerwerkzeug angreifen und den Schutzhelm aufsetzen. Nachdem der Baum vom Gschwandtner gefällt wurde, durften die Kinder die Äste abzwicken. „Die Heckenschere war so cool“, sagte einer der kleinen Teilnehmer. Ein Mädchen ist bei dieser Arbeit sogar über sich hinausgewachsen und alleine den schiefen Hang hinaufgegangen. „Sonst traut sie sich nur mit Hilfe auf einer unebenen Fläche bergauf gehen“, freuen sich die Caritas-Mitarbeiterinnen über diese Entwicklung.

Anschließend wurde gemeinsam das Reisig zu einem Kranz gebunden und festlich geschmückt. Zur Adventkranzweihe mit Pfarrer Mag. Christian Öhler in der Kalvarienbergkirche luden die Caritas-Mitarbeiterinnen auch den Gemeindekindergarten ein. Zum Abschluss gab es noch ein Kekserl-Essen. „Wir möchten uns sehr herzlich bei den Bundesforsten, die das Tannenreisig gespendet haben, bei Förster Martin Gschwandtner und Pfarrer Christan Öhler bedanken“, sagt Christine Schuster.