Mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein

Drei junge Frauen und ein junger Mann vor einer Bild-Projektion mit einem afrikanischen Kind.

Foto v.l.n.r.: Jasmin Anderlik, Rene Samitschek, Sabrina Üblack und Nikolina Djukic

 

HAK-SchülerInnen sammeln Spenden für ein Wasserprojekt im Kongo

1.200 Euro haben vier engagierte MaturaschülerInnen der HAK Rudigierstraße in Linz für ein Caritas-Wasserprojekt in der Diözese Kongolo im Osten des Kongos gesammelt. Dank ihrer Hilfe können die baulichen Maßnahmen zur Sicherung einer Wasserquelle in einem Dorf finanziert werden. Rund 2.000 Menschen haben dadurch Zugang zu sauberem Wasser.

„Uns war es einfach ein Herzensanliegen, uns abseits unseres Maturaprojektes für ein soziales Projekt zu engagieren“, erzählt Jasmin Anderlik. Die Tante der 18-Jährigen arbeitet bei der Caritas OÖ und durch sie sind Jasmin und ihre drei KlassenkollegInnen auf das Wasserprojekt der Caritas Auslandshilfe OÖ im Kongo aufmerksam geworden. „Niemand von uns kann ohne sauberes Wasser leben. So war es nur logisch uns für ein Projekt einzusetzen, das Menschen Zugang zu DEM überlebensnotwendigen Lebensmittel schlechthin ermöglicht.“ So machten sich Jasmin und ihre drei KollegInnen daran, bei Firmen, in der Schule und im Freundes- und Familienkreis, Spenden zu sammeln.

Bewegt hat die vier HAK-SchülerInnen dabei besonders die dramatische Situation im Kongo. Mehr als die Hälfte der Menschen – rund 40 Millionen KongolesInnen – haben immer noch keinen Zugang zu Trinkwasser und nur ein Fünftel der Bevölkerung hat Sanitäranlagen zur Verfügung. Jedes zehnte Kind stirbt noch vor seinem fünften Geburtstag infolge von Wasser induzierten Krankheiten wie Durchfall, Ruhr und Cholera.

Im Rahmen eines vierjährigen Caritas-Wasserprojekts werden in der Diözese Kongolo 102 Quellen durch bauliche Maßnahme gesichert und die Menschen nehmen an Hygieneschulungen teil. Darüber hinaus erhält jeder Haushalt eine Latrine. Für 160.000 Menschen verbessern sich damit die Trinkwassersituation und Hygienebedingungen erheblich.

Die vier SchülerInnen der HAK Rudigierstraße haben einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen dieses Projekts geleistet. Ihre Hilfe ist für rund 2.000 Menschen im Kongo viel mehr als der berühmte „Tropfen auf dem heißen Stein“!