Corona-Nothilfe in Weißrussland: Hilfspakete und Ausgabestellen

Rasch und unbürokratisch hilft die Caritas in Belarus seit Mitte März den Betroffenen der Corona-Pandemie, vor allem älteren und alleinstehenden Menschen. Freiwillige der Caritas sind im ganzen Land unterwegs und bringen Hilfspakete zu alten Menschen, die alleine leben. Ebenso wichtig wie das Hilfspaket ist das persönliche Gespräch für die alten Menschen  und die Möglichkeit, sich zu informieren.

Die Ausgabe von Essen und Kleidung für Menschen in Notsituationen wird über Pfarren und die Caritasbüros organisiert. So ist das Tageszentrum für Menschen mit Behinderungen in Witebsk kurzerhand zur Ausgabestelle für dringend notwendige Hilfe umfunktioniert worden. „Täglich kommen mehr Menschen und bitten um Hilfe, die Preise sind gestiegen. Besonders alte Menschen haben Angst und erinnern sich an den Krieg“, erzählt Caritasdirektor Andrej Aniskjewitsch aus Witebsk, der aktuell am meisten betroffenen Stadt.

In Belarus ist fast ein Drittel der Bevölkerung über 65 Jahre alt, besonders betroffen sind alte Menschen, die niemanden mehr haben. Mit der Corona-Nothilfe in Belarus werden mehr als 5500 Menschen erreicht, die Caritas Oberösterreich finanziert das Nothilfeprogramm mit 100.000 Euro. 

Hilfe zur Selbsthilfe

HOPE (Hoffnung) – mit diesem Nothilfeprogramm unterstützt die Caritas bedürftige alte Menschen auf dem Land und Familien in Krisensituationen. Die Caritas kauft Hühner und andere Tiere sowie Setzlinge, damit die alten Menschen sich in Zeiten der Krise selbst versorgen können. Die Caritas Oberösterreich finanziert das Programm HOPE mit 45.000 Euro.

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