Internationale Freiwilligeneinsätze

...eine wichtige Säule unserer Arbeit...

Freiwilliges Engagement war der Grundstein und die Basis des Entstehens der Einrichtung Caritas, wie es sie heute gibt. Besonders im Bereich der Auslandshilfe stellen die Ressourcen aus freiwilligen Einsätzen eine bedeutende Säule unserer Arbeit dar.

Viele unserer Ziele und Projekte könnten ohne diese tragende Säule nicht umgesetzt werden.


Die Caritas Auslandshilfe hat daher den freiwilligen Einsatz in unseren Partnerländern Bosnien&Herzegowina, Serbien, Rumänien, Weißrussland, Sibirien und der DR Kongo noch besser strukturiert und erleichtert so den Einsatz sowohl für junge als auch für ältere interessierte Menschen. Seit 2010 bieten wir neue Einsatzmöglichkeiten für alle, die einen Teil ihrer Ressourcen mit und für Menschen  in unseren Partnerländern nutzen wollen.

Solche Einsätze schärfen die interkulturelle Kompetenz und das entwicklungspolitische Bewusstsein und fördern die Persönlichkeitsentwicklung. Individuell angeeignetes Fachwissen aus Ausbildungen und Berufstätigkeit kann außerdem in die Freiwilligenarbeit im Projekt eingebracht werden.


Besonders wichtig ist uns auch, dass RückkehrerInnen dieser Auslandseinsätze als MultiplikatorInnen in Gemeinden, Schulen und Pfarren zur Verfügung stehen.

Sie möchten sich für unterprevilegierte Menschen einsetzen?

Sie haben den Wunsch, das Leben in einer fremden Kultur kennenzulernen und solidarisch und im Einklang mit den christlichen Werten mitzuleben, dann sind Sie bei uns richtig.


Sie haben das Interesse und die Offenheit für die Andersartigkeit einer Kultur und die Probleme der Menschen im Gastland. 

Sie bringen die Bereitschaft zu einer einfachen Lebensweise und zum Engagement bei den sozialen Aufgaben mit. 

Von Ihnen wird die Fähigkeit zur Teamarbeit, Dialog- und Anpassungsfähigkeit und das Zurückstellen der eigenen Interessen zugunsten der einheimischen Mitarbeiter verlangt, sowie die Initiative, und Ausdauer und die Bereitschaft sich auf Neues einzulassen

Gute physische und psychische Gesundheit
 und Belastbarkeit, Tropentauglichkeit (Kongo), ein Gesundheitscheck und ein ärztliches Attest müssen verpflichtend vorgelegt werden. 

Die Aufenthaltsdauer von zumindest drei Monaten bis zu einem Jahr ist oft auch an ein Visum gebunden.

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Sie sind motiviert, das Leben in einer fremden Kultur kennenzulernen und solidarisch und im Einklang mit den christlichen Werten mitzuleben.
  • Interesse und Offenheit für andere Kulturen und die Probleme der Menschen im Gastland, sowie die Bereitschaft, zu einer einfachen Lebensweise und zum Engagement bei sozialen Aufgaben.
  • Gesundheit und gute körperliche Verfassung, abhängig vom Einsatzland.
  • Spezielle Fachkenntnisse hängen von den jeweiligen Projekten ab.
  • Sprachkenntnisse sind abhängig vom Einsatzort, Englischkenntnisse und Kenntnisse der Landessprache sind jedoch von Vorteil, aber nicht in jedem Projekt Bedingung.
  • Die Aufenthaltsdauer beträgt normalerweise zumindest 3 Monate, längere Einsätze sind möglich.
  • Die InteressentInnen kommen selbst für die Reisekosten auf.

 

Von der Caritas wird zur Verfügung gestellt:

 

  • Unfall- und Reiseversicherung
  • Unterbringung und Verpflegung
  • Organisationskosten und Kosten für das Vorbereitungsseminar
  • Unterstützung bei den Reisevorbereitungen
  • Begleitung im Projekt des jeweiligen Landes
  • Abdeckung von Kosten der Partner in den Einsatzländern für Abwicklung und Betreuung.
  • Russland

  • Weißrussland

  • Serbien

  • Rumänien

  • Bosnien-Herzegowina

  • DR Kongo

 

Lesen Sie mehr zu unseren Schwerpunktländern.

Die Kosten für einen umfassenden Reiseschutz für Freiwillige mit Auslandseinsatz werden von der Caritas getragen.


Umfang des Versicherungsschutzes

Der Versicherungsschutz beginnt bei Antritt der Reise mit dem Verlassen der Wohnung des Versicherten und endet mit dem Betreten der Wohnung, vorausgesetzt, dass der direkte Weg genommen wurde.

Die Freiwilligen der Caritas genießen während der Auslandseinsätze eine 24-Stunden-Deckung. Der Versicherungsschutz gilt auch während etwaiger Privatfahrten auf Reisen bzw. für die Dauer des Auslandseinsatzes .

Im Bedarfsfall ist der IFRA (= Internationaler Flugrettungsdienst Austria), der rund um die Uhr erreichbar ist, zu kontaktieren. Die MitarbeiterInnen des IFRA sind in ihrer Entscheidung abhängig von der ärztlichen Begutachtung vorort. Auf jeden Fall ist der IFRA befugt in Vollmacht des Versicherers über die notwendigen Maßnahmen für den Rücktransport zu entscheiden.

Details erhalten Sie bei den Vorbereitungen zur Entsendung.

 

Keine Leistungspflicht besteht für:

  • bestehende chronische Leiden und deren Folgen
  • solche Krankheiten und Gebrechen, die im letzten Jahr vor Versicherungsbeginn behandelt worden oder behandlungsbedürftig gewesen sind und deren Folgen
  • Kosten von Impfungen, ärztlichen Gutachten und Attesten sowie von Pflegepersonal Kosten von Erholungsreisen sowie Bade- und Erholungsaufenthalten außerhalb der Dienstreise, ferner für Kosten der Reparatur oder der Wiederbeschaffung eines Zahnersatzes, künstlicher Gliedmaßen oder sonstiger künstlicher Behelfe
  • Folgeschäden aufgrund von Alkohol- oder Drogenkonsums, Geschlechtskrankheiten o.ä. Gesundheitsstörungen, die durch das Handeln des Versicherten eingetreten sind.

InteressentInnen für einen Freiwilligeneinsatz kommen selbst auf für die Reisekosten.

Es gibt eine Reihe von Fördermöglichkeiten, die Ihnen helfen die Ausgaben zu minimieren.

Hier finden Sie eine Übersicht von Fördermöglichkeiten, die Ihnen Ihre finanziellen Überlegungen erleichtern sollen.