Rumänien

Rumänien ist seit 1.1.2007 Mitglied der EU, doch es sind noch jede Menge wirtschaftlicher, politischer und sozialer Probleme zu lösen. Die Schattenwirtschaft blüht, der Anteil wird auf etwa 40 Prozent geschätzt. Die Menschen sind gezwungen dazuzuverdienen. Nicht nur am Land, sondern auch zwischen den Betonplatten-Bauten in den Städten wird Gemüse gepflanzt und werden Kleintiere gehalten. Für viele ist dies die einzige Chance über die Runden zu kommen. Das Sozialsystem entwickelt sich nur schleppend. Der Mindestlohn pro Monat betrug im Jahr 2015 220 €, das durchschnittliche Monatsnettoeinkommen 445 €. Der durchschnittliche monatliche Rentenbetrag lag bei 200 €. Damit ist auch klar, warum trotz einer niedrigen Arbeitslosenrate (etwa 7 Prozent) jeder 4. Rumäne in Armut lebt. Auch diejenigen, die Arbeit haben, kommen kaum über die Runden.

Unsere Projekte (Auswahl)

Förderung für junge Menschen mit Behinderung, Tageszentrum Hl. Augustin - Rumänien

Menschen mit Behinderung und ihre Familien haben es besonders schwer in Rumänien. Im zweitärmsten Land der EU gibt es immer noch viel zu wenig Einrichtungen und staatliche Hilfe, um die Betroffenen zu fördern und zu unterstützen.

Im Caritas-Zentrum Hl. Augustin für junge Erwachsene werden 24 junge Menschen, die mit einer Behinderung leben, von drei Behindertenpädagoginnen betreut.

Weiter

Bildung schenkt Roma-Kindern Zukunft - Rumänien

Durch die Roma-Schule im Armenviertel Sf. Gheorge im Osten Rumäniens haben hier Roma-Kinder die Chance, einen Schulabschluss zu machen, einen Beruf zu erlernen und so aus der Armut herauszukommen.

Weiter

Zuflucht für vergessene Kinder - Rumänien

Im Tageszentrum "Maria Stein" der Caritas Petrosani finden Sozialwaisen und Kinder aus armen Familien eine sichere und kindgerechte Umgebung, liebevolle Betreuung und pädagogische Förderung.

Weiter