Bosnien-Herzegowina

In Bosnien-Herzegowina sind die Folgen des Krieges nach wie vor spürbar. Seit dem 1995 geschlossenen Friedensvertrag von Dayton steht das Land unter internationaler Verwaltung. Kampfhandlungen und ethnische Säuberungen zwangen rund die Hälfte der Bevölkerung zur Flucht, mehr als 200.000 Menschen kamen ums Leben. Viele Flüchtlinge sind bis heute nicht zurückgekehrt. Weite Landstriche sind vermint, die Gesamtzahl verbleibender Minen wird auf 1 Mio. geschätzt. Der Krieg hinterließ das Land auch in einem desolaten wirtschaftlichen Zustand, und trotz aller erzielten Fortschritte lag die Arbeitslosigkeit 2015 bei 42,8 Prozent, und die Hälfte der Bevölkerung lebt unter oder nur knapp über der Armutsgrenze. Auch die Gesundheitsversorgung ist unzureichend, da fast ein Drittel der Einrichtungen im Krieg zerstört wurde und kaum Geld für teure Medikamente und moderne Geräte zur Verfügung steht.

Unsere Projekte (Auswahl)

Ein Stück Selbstständigkeit erlangen - Bosnien-Herzegowina

42 Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen haben in drei Tageszentren der Caritas Mostar einen Arbeitsplatz gefunden. Eine kleine Sensation in einem Land, in dem Menschen mit Behinderungen und ihre Familien immer noch am Rande der Gesellschaft stehen.

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Sozialzentrum der Caritas Mostar - Bosnien-Herzegowina

Das Caritas-Sozialzentrum Mostar ergänzt das lückenhafte staatliche Sozialwesen in Bosnien-Herzegowina durch ein breites Spektrum sozialer Hilfsleistungen.

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