Demokratische Republik Kongo

...Die stille Katastrophe im Herzen Afrikas...

Die Demokratische Republik Kongo ist nach Fläche und Bevölkerung mit 81,3 Millionen Einwohnern das zweitgrößte Land Afrikas. Bis zur Unabhängigkeit 1960 war die D.R. Kongo belgische Kolonie. Drei Bürgerkriege erschütterten die D.R. Kongo in den Neunzigerjahren. Dem letzten Bürgerkrieg, der von 1997 bis 2003 dauerte und der in westlichen Medien kaum erwähnt wurde, hat über fünf Millionen Menschen das Leben gekostet. Die Lebenserwartung beträgt nur 58,7 Jahre. Jedes 10. Kind stirbt vor Vollendung seines 5. Lebensjahres. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung leiden an Unterernährung. 54 Prozent der Bevölkerung haben keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser. Nur 66,8 Prozent der Erwachsenen können lesen und schreiben.

Unsere Projekte (Auswahl)

Schule schafft Zukunft - DR Kongo

Für 246 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 17 Jahren im Armenviertel Mpasa werden die Kosten für das Schulgeld übernommen. Einmal pro Woche besucht eine Pfarrcaritas-Mitarbeiterin die Schulen in Mpasa, um den regelmäßigen Schulbesuch der Kinder zu verfolgen.

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Hilfe zur Selbsthilfe für Bauernfamilien - DR Kongo

Im Zuge dieses Landwirtschaftsprojekts unterstützt die Caritas die Bevölkerung in rund 45 Dörfern in der Region Luozi bei der Bewirtschaftung des Landes. Die Bäurerinnen und Bauern erhalten verbessertes Saatgut, neue Nutzpflanzen und Schulungen über moderne Anbaumethoden, wodurch sie ihre Erträge steigern können. Zusätzlich werden sie dabei unterstützt, eine Viehzucht zu starten.

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Behinderten Kindern ein gesundes Leben schenken - DR Kongo

Mithilfe dieses Projektes werden Kindern aus armen Familien, die an einer Seh- oder Hörbehinderung oder Beeinträchtigung des Bewegungsapparates leiden, Operationen und Reha-Maßnahmen im Krankenhaus "Saint Joseph" in Kinshasa ermöglicht.

 

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Essen macht groß und stark - DR Kongo

In vier Gesundheitszentren in Vororten und Armenvierteln von Kinshasa werden unterernährte Babys und Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren gesund gepflegt. Die Kleinen erhalten einen Brei aus Öl, Zucker, Erdnüssen und Soja, der ihnen alle drei Stunden verabreicht wird. Bis zu drei Wochen werden die Kinder stationär behandelt und erhalten bei Bedarf Medikamente. Danach erfolgt die ambulante Nachbetreuung.

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