Schule schafft Zukunft - DR Kongo

Die 14-jährige Ruth besucht die 2. Klasse Sekundarschule. Ihre Eltern leben nicht mehr – ihre Mutter starb vor einem Jahr bei der Geburt des jüngsten Kindes - und so zieht die Großmutter Ruth und ihre drei Geschister auf. Die Familie lebt in Mpasa, einem Armenviertel am Rand der Zehn-Millionen-Stadt Kinshasa.

Ruth und ihre Familie leben in großer Armut da die Großmutter infolge eines Grünen Stars nur mehr schlecht sieht und es ihr deshalb schwer fällt zu arbeiten. Ein kleines Einkommen hat die Familie durch den Verkauf von Gemüse, Obst und selbst hergestellter Kohle.

Wie Ruth und ihre Familie leben die meisten Menschen in den Vororten Kinshasas auf engstem Raum in einfachen Häusern aus Brettern und Wellblech, ohne Strom, fließendes Wasser und sanitäre Anlagen. Viele von ihnen sind Flüchtlinge aus dem Ostkongo, die nach monatelangen Fußmärschen in der Hauptstadt gelandet sind und hoffen, dort ein besseres Leben zu finden. Arbeitslosigkeit, häusliche Gewalt, Drogenmissbrauch, Krankheiten wie HIV/AIDS als Folge des enormen Elends stehen in diesen Armenvierteln auf der Tagesordnung. Kinder und Jugendliche haben unter diesen Bedingungen kaum Chancen auf eine Zukunft in ihrer Heimat. Hier möchte die Caritas Kinshasa nun helfen.

Im Armenviertel Mpasa arbeitet man eng mit drei lokalen Pfarrcaritas-Gruppen zusammen, denn sie kennen die ärmsten Familien in ihrer Gemeinde. Durch gezielte psychosoziale Beratung möchte man diese Familien auf dem Weg in ein besseres Leben begleiten. Vor allem einkommensschaffende Maßnahmen sollen zur Verbesserung der Lebenssituation beitragen. Frauen wird beim Start eines kleinen Geschäftes, wie etwa der Verkauf von Gemüse oder Brot geholfen. Für 236 Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren werden die Kosten für Schulgeld, Lernmaterialien und Schuluniform übernommen. Einmal pro Woche besucht eine Pfarrcaritas-Mitarbeiterin die Schulen in Mpasa, um den regelmäßigen Schulbesuch der Kinder zu verfolgen.

Auch Ruth und ihre Familie sind auf die Hilfe der Pfarre und auf Unterstützung der Caritas Kinshasa, die das Schulgeld von Ruth bezahlt, angewiesen. Diese Hilfe ermöglicht Kindern wie Ruth wieder eine echte Perspektive für ihre Zukunft in ihrem Land.

 

20 Euro/Monat kosten Schulbesuch und –uniform und Lernmaterialien für ein Kind!

  • Schulkinder im Armenviertel Mpasa

    Schulkinder im Armenviertel Mpasa

  • Ruth im Unterricht

    Ruth im Unterricht

  • Länderreferentin Andrea Fellner mit Ruth

    Länderreferentin Andrea Fellner mit Ruth

  • Das Leben in Mpasa, einem Armenviertel am Rand der Hauptstadt Kinshasa

    Das Leben in Mpasa, einem Armenviertel am Rand der Hauptstadt Kinshasa

  • Das Leben in Mpasa, einem Armenviertel am Rand der Hauptstadt Kinshasa

    Das Leben in Mpasa, einem Armenviertel am Rand der Hauptstadt Kinshasa

  • Das Leben in Mpasa, einem Armenviertel am Rand der Hauptstadt Kinshasa

    Das Leben in Mpasa, einem Armenviertel am Rand der Hauptstadt Kinshasa

Helfen Sie Kindern in der D.R. Kongo!